Mahrer: Volkshochschulen müssen Konsolidierungskurs fortsetzen

Wien (OTS) – „Der heute veröffentlichte Bericht des
Stadtrechnungshofs zu den
Wiener Volkshochschulen zeigt klar: Erste Schritte wurden gesetzt,
doch der Pfad der Konsolidierung darf nicht verlassen werden. Es
braucht weiterhin volle Konsequenz bei Strukturreformen, Einsparungen
und der effizienten Mittelverwendung“, betont Gemeinderat Karl
Mahrer, Kultursprecher der Wiener Volkspartei.

Die Wiener Volkshochschulen waren in den letzten Jahren mehrfach
in der Kritik, vor allem aufgrund eines verzeichneten Defizits von 10
Millionen Euro, das nur durch eine Finanzspritze der Stadt Wien
bereinigt werden konnte. Mit dem neuen Finanzierungsübereinkommen,
das seit 1.1.2024 gilt, erhält die VHS nun jährlich 32 Millionen Euro
statt wie zuvor 23,8 Millionen. „Gerade deshalb ist es entscheidend,
dass mit den zusätzlichen Mitteln verantwortungsvoll umgegangen wird
und keine Überfinanzierung entsteht“, so Mahrer.

Der Bericht hebt zwar positive Entwicklungen hervor, benennt aber
auch klare Defizite: So äußert der Stadtrechnungshof Zweifel an der
konsequenten Weiterführung der Spar- und Strukturierungsmaßnahmen, da
durch die zusätzlichen Finanzspritzen eine komfortable Liquidität
entstanden sei. Auch die geplanten Personaleinsparungen seien aus
Sicht des Stadtrechnungshofs nicht mehr in vollem Umfang erkennbar.
Zudem warnt der Bericht ausdrücklich vor der Gefahr einer möglichen
Überfinanzierung und fordert, Eigenkapital und Liquiditätsreserven
künftig genau zu beobachten.

„Das zeigt, wie wichtig es ist, die Empfehlungen des
Stadtrechnungshofs ernst zu nehmen. Die Volkshochschulen haben eine
zentrale Bildungsaufgabe, doch dafür braucht es Transparenz,
Effizienz und wirtschaftliche Stabilität. Nur so kann das Vertrauen
in die Institution langfristig gesichert werden“, betont Mahrer
abschließend.