St. Pölten (OTS) – Im Rahmen der jüngsten
Landesnaturschutzreferentenkonferenz haben
sich die Bundesländer geschlossen für die Fortführung bewährter
Naturschutzinstrumente sowie für eine stärkere Mitgestaltung der
Länder bei der Ausrichtung künftiger Förderprogramme ausgesprochen.
Besonders erfreut zeigt sich Niederösterreichs Naturschutz-
Landesrätin Susanne Rosenkranz über die breite Unterstützung eines
von Niederösterreich eingebrachten Antrags zur Weiterentwicklung des
Biodiversitätsfonds. Der Biodiversitätsfonds finanziert zahlreiche
Projekte in ganz Österreich, um die österreichische
Biodiversitätsstrategie umzusetzen. Obwohl die Länder einen Großteil
der Naturschutzarbeit vor Ort leisten, waren sie bisher in die
strategische Ausrichtung des Fonds nur unzureichend eingebunden.
Künftig sollen sie stärker an Entscheidungen beteiligt werden.
Gleichzeitig wurde die Bedeutung einer ausreichenden finanziellen
Ausstattung des Fonds hervorgehoben. „Die Länder leisten den
Naturschutz vor Ort. Deshalb müssen sie beim Biodiversitätsfonds
stärker mitgestalten können. Gleichzeitig braucht es aber auch eine
ausreichende Dotierung des Fonds. Anders wird es nicht gehen“, betont
Rosenkranz.
Darüber hinaus bekannten sich die Länder zur Fortführung
erfolgreicher EU-Projekte und unterstrichen die Notwendigkeit, auch
künftig ausreichend EU-Mittel für Naturschutzmaßnahmen
bereitzustellen. Die Naturschutzreferentenkonferenz betonte zudem,
dass Naturschutz im EU-Haushalt 2028–2034 ausreichend berücksichtigt
werden muss. Nachdem entsprechende Maßnahmen künftig nicht mehr
automatisch Teil der europäischen Agrarförderung sein werden, braucht
es ein klares Bekenntnis von Bund und Ländern, diese fortzuführen.
Abschließend verwies Rosenkranz auf die Bedeutung einer engen
Zusammenarbeit aller Beteiligten. „Naturschutz kann nur gelingen,
wenn Bund, Länder, Gemeinden, Landnutzer und regionale Organisationen
gemeinsam an einem Strang ziehen und dafür verlässliche
Rahmenbedingungen vorfinden“, schließt Rosenkranz ab.
Weitere Informationen: Büro LR Mag. Susanne Rosenkranz,
Pressereferent Christoph Bathelt, M.A., Tel.: 02742 / 9005 – 13 797,
E-Mail: [email protected]