Jugend Innovativ Bundes-Finale 2026: Österreichweit stehen die innovativsten 35 Schulprojekte fest und steuern aufs große Finale zu

Wien (OTS) – Österreichs smartester Schulwettbewerb – Jugend
Innovativ – ist
erfolgreich in die 39. Wettbewerbsrunde gestartet. Seit 1987/88 haben
bisher rund 12.300 kreative Projekt-Teams mit knapp 58.100 jungen
Talenten an Jugend Innovativ teilgenommen. Von den heurigen 420
vielversprechenden Einreichungen der über 1.100 Schüler*innen und
Lehrlinge haben sich zunächst 210 Projekte für das Halbfinale
qualifiziert, wovon jetzt die 35 innovativsten Projekte ins Bundes-
Finale einziehen. Diese Jugendlichen und jungen Erwachsenen
präsentieren vom 27. – 29. Mai 2026 ihre kreativen Lösungen aus den
Bereichen ICT & Digital, Engineering, Science, Sustainability,
Entrepreneurship und Design persönlich vor einer fachkundigen Jury
und wetteifern um Preisgelder und Nominierungen für internationale
Bühnen. Abschluss vom jährlichen Bundes-Finale ist die feierliche
Award Show.

„Österreichs wirtschaftliche Zukunft entsteht dort, wo
technologische Exzellenz und motivierte gut ausgebildete Menschen
Innovationen umsetzen. Jugend Innovativ ermöglicht im schulischen
Rahmen genau das: Schülerinnen, Schüler und Lehrlinge entwickeln mit
kreativen Ansätzen unerwartete Lösungen in Schlüsseltechnologien und
treiben damit zentrale Zukunftsthemen aktiv voran. So wird nicht nur
an Ideen gearbeitet, sondern konkret an der Wettbewerbsfähigkeit von
morgen – ein entscheidender Beitrag zur Stärkung des Wirtschafts- und
Innovationsstandorts Österreich. Mit dem Finale in Wien bieten wir
den besten Teams eine zukunftsweisende Bühne. Gutes Gelingen und
nützt diese Chance“, wünscht Wolfgang Hattmannsdorfer, Bundesminister
für Wirtschaft, Energie und Tourismus.

„Jugend Innovativ fördert genau jene Kompetenzen, die junge
Menschen für die Zukunft brauchen: Kreativität,
Problemlösungsfähigkeit und Interesse an Wissenschaft und
Technologie. Der Wettbewerb zeigt, wie Schule und Ausbildung
Innovationsgeist wecken und Schüler*innen sowie Lehrlinge dazu
befähigen, gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen
aktiv mitzugestalten. Damit leistet Jugend Innovativ einen wichtigen
Beitrag zur Stärkung der MINT-Bildung in Österreich. Ein großes Danke
nicht nur an die Schüler*innen und Lehrlinge, sondern auch besonders
an die engagierten Lehrkräfte“, so Christoph Wiederkehr,
Bundesminister für Bildung.

„Innovationen sowie zukunftsfähige Mobilitäts- und
Infrastrukturlösungen entstehen dort, wo technisches Know-how auf
Kreativität, Gestaltungswillen sowie einem Bewusstsein für die
Bedeutung von ökologischer, wirtschaftlicher und sozialer
Nachhaltigkeit trifft. Jugend Innovativ bietet genau diesen Rahmen
und stärkt damit früh das Verständnis für Innovation als Grundlage
eines leistungsfähigen und verantwortungsvollen Standorts Österreich.
Ich ermutige die Schüler*innen und Lehrlinge die Bühne zu nutzen und
ihre Ideen weiterzuverfolgen“, so Peter Hanke, Bundesminister für
Innovation, Mobilität und Infrastruktur.

Zwtl.: Einreichungen in sechs Kategorien

Mit 63 % aller Einreichungen gibt es wieder einen starken Fokus
auf MINT mit den Kategorien ICT & DIGITAL (118 Einreichungen),
ENGINEERING I und ENGINEERING II (112 Einreichungen) sowie SCIENCE (
36 Einreichungen). Die Kategorie SUSTAINABILITY (66 Einreichungen)
erfreut sich ebenfalls großer Beliebtheit mit 16 %. ENTREPRENEURSHIP
(46 Einreichungen) macht 11 % der Projekte aus, während DESIGN (42
Einreichungen) 10 % der Beiträge stellt.

Zwtl.: Österreichweite Beteiligung (und darüber hinaus)

Die 420 eingereichten Projekte stammen aus allen neun
Bundesländern, was das breite Interesse und Engagement
österreichischer Schulen und Lehrlinge unterstreicht. Besonders stark
vertreten sind Oberösterreich mit 102 Einreichungen, Wien mit 70,
Kärnten mit 69 sowie Niederösterreich mit 65 Projekten. Aus Salzburg
kamen 35 Einreichungen, aus der Steiermark 24 und aus Vorarlberg 21
sowie 19 aus Tirol. Das Burgenland verzeichnet 11 Projektanmeldungen.
Erfreulich ist auch wieder die Teilnahme aus der österreichischen
Auslandsschule in Shkodra/Albanien mit 4 eingereichten Projekten.
Diese Beiträge zeigen, dass der Wettbewerb über die Landesgrenzen
hinaus Wirkung entfaltet und auch im Ausland kreative Köpfe
inspiriert.

Zwtl.: Wettbewerb weiterhin bei technikaffinen Schulen beliebt

Mit knapp über 82 % stammen die meisten teilnehmenden Teams (346)
aus Höheren Technischen Lehranstalten. Weitere Einreichungen kommen
aus Handelsakademien/Handelsschulen (33), Höheren Lehranstalten für
Mode, Umwelt oder Landwirtschaft (22) sowie aus Allgemeinbildenden
Höheren Schulen (13) sowie Berufs- und Fachschulen (6).

Zwtl.: Eco-Bonus für nachhaltige Projekte

Auch in diesem Jahr wurde der Eco-Bonus vergeben. Mit insgesamt
183 eingereichten Bewerbungen zeigt sich ein anhaltend hohes
Interesse an nachhaltigkeitsorientierten Innovationsvorhaben. Die
hohe Anzahl der Einreichungen belegen eine kontinuierliche
Beschäftigung junger Menschen mit nachhaltigen Lösungsansätzen.

Zwtl.: Workshops, Beratung & Bildung

Während die Finalprojekte durch das Bewertungsgremium ermittelt
wurden, erhielten alle Jugend Innovativ-Teams gezielt Informationen,
Schulungen und professionelle Beratungen und wurden so auf ihre
weitere Teilnahme im Wettbewerb sowie auf die Weiterentwicklung ihrer
Projektideen vorbereitet. Ende Jänner fand bspw. ein Workshop zum
Thema „Intellectual Property Rights (IPR)“ inklusive individueller
One-on-One-Coachings statt. Die Finalteams nahmen zudem im April an
einem Video-Workshop teil.

Für die Bildungsmaßnahme „Innovationsschutz an Schulen“ können
sich derzeit alle Schulen bewerben: https://www.jugendinnovativ.at/ip
-innovationsschutz

Zwtl.: Das Bundes-Finale: Open Day und Award Show

Am 29. Mai 2026 ist es soweit: Die Expedithalle in Wien wird zum
Schauplatz des Bundes-Finales des 39. Jugend Innovativ-
Schulwettbewerbs .

Wann: 29. Mai 2026 ab 10:00 Uhr Open Day, 13:00 Uhr Beginn der
Award Show

Wo: EXPEDITHALLE, Absberggasse 27, 1100 Wien

– Ab 10:00 Uhr können Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Eltern
die innovativen Projekte der 35 besten Teams besichtigen und für
ihren Favoriten beim Publikumspreis voten.

– Um 13:00 Uhr beginnt die Award Show , bei der die Gewinner*innen
aus den verschiedenen Kategorien gekürt werden.

– Preisgelder von rd. EUR 53.500.- stellen die Ressorts BMWET, BMB
und BMIMI sowie die Raiffeisen Nachhaltigkeits-Inititiative als
Kategorie-Patin Sustainability zur Verfügung.

– Erstmals wird auch ein Sonderpreis für das beste Lehrlings-Projekt
durch die Kooperation mit der Austria Marshall Plan Foundation und
des AFS – Austauschprogramme für interkulturelles Lernen vergeben!

– Alle Finalist*innen haben zusätzlich die Chance, ihre Projekte bei
internationalen Wettbewerben wie z.B. dem European Union Contest for
Young Scientists (EUCYS) in Kiel, Deutschland, zu präsentieren und
Österreich auf europäischer Ebene zu vertreten.

Alle Infos und Anmeldung zur Jugend Innovativ Award Show 2026
unter: https://www.jugendinnovativ.at/award-show bzw.
https://www.b2match.com/e/jugend-innovativ-award-show-2026

Zwtl.: Das sind die Final-Projekte in den sechs Kategorien

Kategorie DESIGN

– Bearunity – Bärisch vereint, eine Geschichte aus dem Bärenwald (HTL
Dornbirn, Vorarlberg)

– DAMNED (HTL Spengergasse, Wien)

– Inklusionssportgerät (HTBLuVA St. Pölten, Niederösterreich)

– Klarsicht – eine Verbesserung der Kommunikation und
Informationsgrafiken im medizinischen Bereich (die Graphische, Wien)

– Klarsicht – Ein Leitfaden für barrierefreies Design (HTBLuVA
Salzburg)

Kategorie ENGINEERING I

– SynthoBot (HTL Rennweg, Wien)

– woodberg (HTBLA Imst, Tirol)

– AthloRegain – Rehabilitation und Muskelaufbau (HTBLA Eisenstadt,
Burgenland)

– NATRIX – Roboter für Erkundung und Inspektion (HTL Rennweg, Wien)

– PowAirLoop – Der autonome Akkuwechsel für Drohnen (HTL Rennweg,
Wien)

Kategorie ENGINEERING II

– SmartHomeVision (HTL Braunau, Oberösterreich)

– SmartDisc – the smartest Disc you will ever throw (HTL Rennweg,
Wien)

– HiveScan – Automatisiertes System zur Milbenerkennung (HTL Braunau,
Oberösterreich)

– SunSafe (HTL Mössingerstraße, Kärnten)

– ModulAlp – Planung und Berechnung einer energieeffizienten
Hochalpinen Schutzhütte (Holztechnikum Kuchl, Salzburg)

Kategorie ENTREPRENEURSHIP

– Lunara (HTL Dornbirn, Vorarlberg)

– PetConnect (HTL Anichstraße, Tirol)

– alvora.care – Unternehmensgründung im Bereich natürliche Kosmetik
mit Büffelmolke & Beifuß (BSBZ Hohenems – Private Höhere Lehranstalt
für Landwirtschaft, Vorarlberg)

– Lumo (HTL Spengergasse, Wien)

– Boards without Barriers – Rehabilitation durch Spielspaß (HTL
Rennweg, Wien)

Kategorie ICT & DIGITAL

– Ascenta – Guiding your vision (HTL Braunau, Oberösterreich)

– TREMOCUP (HTL Spengergasse, Wien)

– ASCEND – Sicherheit auf jedem Level (HTL Rennweg, Wien)

– Alt Text Generation (HTL Mössingerstraße, Kärnten)

– Allergen Guard (Theresianum – Stiftung Theresianische Akademie,
Wien)

Kategorie SCIENCE

– Ökologische Auswirkung des Straßenverkehrs auf Vegetation und Boden
(HLUW Yspertal, Niederösterreich)

– Analyzing and Overcoming Optimization Obstacles in Adaptive
Variational Quantum Algorithms (HTL Bregenz, Vorarlberg)

– Aqua Shield – PFAS freier Imprägnierspray für Textilien (HTL
Dornbirn, Vorarlberg)

– Microbial Fuel Cell (HTL Braunau, Oberösterreich)

– Invasion unter der Oberfläche – die Quaggamuschel am Attersee,
gekommen um zu bleiben (BRG Schloss Wagrain Vöcklabruck,
Oberösterreich)

Kategorie SUSTAINABILITY

– E-Mobilität in der Milchlogistik-Elektrifizierung eines
Milchtankaufbaus (HTBLA Ried im Innkreis, Oberösterreich)

– Herstellung und Modifikation von Holzschaum (Holztechnikum Kuchl,
Salzburg)

– Erforschung und Entwicklung effizienterer Nebelkollektoren zur
Wassergewinnung in trockenen Regionen (HTL Mössingerstraße, Kärnten)

– UniversalEMS (HTL Braunau, Oberösterreich)

– Entwicklung eines Estrichsystems unter Einsatz von
Bodenaushubmaterial (HTL Leoben, Steiermark)

Sonderpreis: Bestes Lehrlings-Projekt:

– Escape Room (LBS Schrems, Niederösterreich)

Alle Infos zu den 35 Final-Projekten und dem Lehrlingsprojekt
sind in Kürze auf https://www.jugendinnovativ.at zu finden.

Zwtl.: Über Jugend Innovativ

Der Jugend Innovativ-Schulwettbewerb hat sich in den vergangenen
Jahrzehnten als ein bedeutender Nachwuchswettbewerb für
Innovationsgeist und Kreativität etabliert. Ziel des Wettbewerbs ist
es, junge Menschen im Alter von 15 bis 20 Jahren zu ermutigen, ihre
Ideen und Lösungsansätze für die Herausforderungen der Zukunft zu
entwickeln. Dabei geht es nicht nur um technisches Know-how, sondern
auch um die Fähigkeit, kreative und nachhaltige Lösungen zu finden,
die einen positiven Einfluss auf Gesellschaft und Umwelt haben
können.

Jugend Innovativ wird im Auftrag des Bundesministeriums für
Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET), des Bundesministeriums für
Bildung (BMB) sowie des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität
und Infrastruktur (BMIMI) von der Austria Wirtschaftsservice GmbH (
aws) abgewickelt und von der Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative (
Kategorie-Patin Sustainability) unterstützt. Der Sonderpreis für das
beste Lehrlingsprojekt wird ermöglicht durch die Kooperation der
Austria Marshall Plan Foundation und des AFS – Austauschprogramme für
interkulturelles Lernen. Bisher haben über 12.300 Projekt-Teams am
Wettbewerb teilgenommen. Der Wettbewerb wird laufend von Workshop-
Angeboten sowie Qualifizierungsmaßnahmen (wie Beratungen zum
Innovationsschutz, etc.) für Schüler*innen und Lehrer*innen
erfolgreich begleitet. Weitere Informationen auf
https://www.jugendinnovativ.at

Zwtl.: Über Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws)

Die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) ist die Förderbank des
Bundes. Durch die Vergabe von zinsgünstigen Krediten, Garantien,
Zuschüssen sowie Eigenkapital unterstützt sie Unternehmen von der
ersten Idee bis hin zum Markterfolg bei der Umsetzung ihrer
innovativen Projekte. Die aws berät und unterstützt auch in Bezug auf
den Schutz und die Verwertung von geistigem Eigentum. Ergänzend
werden spezifische Informations-, Beratungs-, Service- und
Dienstleistungen für angehende, bestehende und expandierende
Unternehmen angeboten.