IV begrüßt österreichischen Vorschlag zu Transparenz bei hohen Strompreisen

Wien (OTS) – Die Industriellenvereinigung (IV) begrüßt den
österreichischen
Vorschlag zur Verbesserung der Transparenz im europäischen
Strommarkt. Es ist positiv, dass das Thema der Preisbildung im
europäischen Strommarkt und die kostentreibende Rolle des
Emissionshandels angesprochen wird. Der von Staatssekretärin
Elisabeth Zehetner vorgeschlagene Ansatz sieht vor, durch mehr
Transparenz darüber, wann und durch welche Technologien CO2-Kosten in
den Strompreis einfließen, ein besseres Verständnis der Preisbildung
zu schaffen und die Grundlage für gezielte Maßnahmen zu legen. Dies
kann einen wichtigen Beitrag leisten, um übermäßige Kostenweitergaben
zu vermeiden und langfristig eine Dämpfung der Strompreise zu
ermöglichen.

Gerade für die energieintensive Industrie ist eine verlässliche
Energieversorgung zu wettbewerbsfähigen Konditionen von zentraler
Bedeutung. Die vorgeschlagenen Maßnahmen können helfen, die
Strompreise strukturell zu stabilisieren und damit die
Standortbedingungen für Produktion und Investitionen in Europa zu
verbessern. In diesem Zusammenhang ist jedoch auch entscheidend, die
bestehenden Entlastungsmechanismen für die Industrie im
Emissionshandel aufrechtzuerhalten. Insbesondere die Fortführung und
der Erhalt der freien Zuteilung im EU-Emissionshandelssystem (ETS)
bleiben essenziell, um die derzeit angespannte Kostensituation für
Unternehmen abzufedern und die internationale Wettbewerbsfähigkeit
der europäischen Industrie zu sichern.