Helga Krismer fordert Energie-Schulterschluss in der Ostregion

St. Pölten (OTS) – Niederösterreich hat einen klaren Energiefahrplan
und gehört neben
dem Burgenland zu den Bundesländern mit dem größten Ausbaupotential
bei erneuerbaren Energien. Die derzeitige Regelung bezüglich
Netzkosten und somit der fehlende Ausgleich über das Bundesgebiet ist
jedoch zutiefst unfair“, kritisiert die Grüne Klubobfrau Helga
Krismer.

Das Land Burgenland, allen voran Landeshauptmann Hans Peter
Doskozil, will vor dem Verfassungsgerichtshof (VfGH) eine gerechte
Verteilung der Netzkosten beim Ausbau der erneuerbaren Energie
einklagen.

Die Grünen-Klubobfrau fordert ebenfalls den bundesweiten
Ausgleich der Netzkosten: „Seit Jahrzehnten weiß man die Energiewende
und die Transformation weg von fossilen Energien eine stabile
Netzinfrastruktur benötigt und seit Jahrzehnten hinken wir in
Österreich mit dem Ausbau hinterher, weil sich die Energieunternehmen
wehren und ebenso deren Eigentümer, in der Regel die Bundesländer.
Mit dem neuen Elektrizitätswirtschaftsgesetz wird die Ostregion mit
ihrer österreichweiten Leistung bei Windkraft und Photovoltaik wieder
alleine gelassen, daher appelliere ich an den zuständigen
Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf, den burgenländischen
Landeshauptmann bei seiner Klage gerichtlich zu unterstützen.

Die Bedeutung heimischer Energien unterstreicht die Klubobfrau:
„Nur einheimische Energien, insbesondere die erneuerbaren Energien
aus Wind und Sonne, sichern unseren Wohlstand und die
Leistungsfähigkeit der Wirtschaft.

Das Zauberwort ist „Fairness von Ost-West“. Helga Krismer
bedauert zutiefst, dass die Schwarz-Rot-Pinke Bundesregierung das
nicht als notwendig erachtet hat. Die Grünen wollen deshalb Fairness
im gesamten Bundesgebiet. Das bringt auch den Menschen im Westen die
entsprechende Sicherheit, wenn im Osten die Energie für das ganze
Bundesland produziert wird, daher muss die Last für die Energie auch
von allen gestemmt werden.