GÖD und younion treten ergebnisoffen in die Verhandlungen über die Gehaltsentwicklung ein

Wien (OTS) – Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) und die
younion – Die
Daseinsgewerkschaft sind auf Ersuchen des Dienstgebers bereit, in
Verhandlungen über die Gehaltsentwicklung einzutreten, setzen dabei
jedoch klare rote Linien. Ziel sind tragfähige und gerechte Lösungen.
Beide Gewerkschaften betonen, dass erst die Verhandlungen zeigen
werden, welche Angebote die Dienstgeberseite vorlegt, und dass diese
kritisch geprüft werden.

GÖD-Vorsitzender Eckehard Quin hält unmissverständlich fest: „Der
Öffentliche Dienst ist unverzichtbar für das Funktionieren von Staat
und Gesellschaft. Die von der Bundesregierung vorgesehenen
Nulllohnrunden für 2027 und 2028 sind zutiefst ungerecht und völlig
inakzeptabel. Wir sind bereit, über alternative Lösungen zu sprechen.
Eine Vereinbarung zur Gehaltsentwicklung kommt aber nur dann in
Frage, wenn sie faire Lösungen für alle Kolleginnen und Kollegen
sicherstellt.“ Quin betont außerdem, dass Gesprächsbereitschaft nicht
mit Nachgiebigkeit verwechselt werden darf: „Wir gehen ergebnisoffen
in diese Verhandlungen.“

Auch younion-Vorsitzender Christian Meidlinger bekräftigt: „Unser
Auftrag ist es, die Interessen aller Kolleginnen und Kollegen in den
Ländern, Städten, Gemeinden und der gesamten Daseinsvorsorge zu
vertreten. Entscheidend ist allein, welchen Nutzen eine
Gehaltsvereinbarung für alle Kolleginnen und Kollegen bringt. Ihre
Leistungen sind unverzichtbar für das öffentliche Leben und dafür
verdienen sie faire monetäre Anerkennung und Wertschätzung. Das
einseitige Aufkündigen einer bereits getroffenen Vereinbarung kommt
nicht in Frage.“

Für GÖD und younion ist klar: Die Sozialpartnerschaft ist der
Schlüssel zu stabilen und gerechten Lösungen. Einseitige Eingriffe
der Bundesregierung würden dieses Fundament aufs Spiel setzen.