Global verwurzelt: So gelingt Internationalisierung mit Sinn!

Sprögnitz (OTS) – Je umfangreicher die Wertschöpfungskette eines
Unternehmens, desto
wichtiger ist eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe – auch über
Ländergrenzen hinweg. Die Vernetzung internationaler
Unternehmensstandorte spielt dabei eine genauso zentrale Rolle wie
die verantwortungsvolle Beschaffung der Rohwaren und das Erkennen der
Bedürfnisse unterschiedlicher Vertriebsmärkte. Fest steht:
Unternehmerisches Handeln hat Konsequenzen – für Mensch und Umwelt.
SONNENTOR nimmt diese Verantwortung ernst und verankert sie fest in
jeder Entscheidung – auch in der internationalen Zusammenarbeit. Der
SONNENTOR Kompass für ein grenzenloses Miteinander:

Enge Zusammenarbeit mit den Schwesterunternehmen in Tschechien
und Rumänien

Gewinne bleiben vor Ort, für ein Wachstum der Schwesterbetriebe
aus eigener Kraft

66 Prozent direkter Handel bei der Rohwarenbeschaffung

Der Code of Conduct definiert eine gemeinsame Wertebasis mit
Lieferant:innen

Periodische Besuche und ständiger Austausch mit direkten
Anbaupartner:innen

Verfügbarkeit der veredelten Bio-Produkte in rund 60 Ländern

Kleine Abnahmemengen ermöglichen sanften Einstieg in neue Märkte

Zwtl.: Die Rolle der Schwesterunternehmen

Schon 1992 hat SONNENTOR Gründer Johannes Gutmann das Potenzial
grenzübergreifender Zusammenarbeit erkannt und sah eine Möglichkeit,
sich auch über die österreichischen Landesgrenzen hinaus für BIO und
nachhaltiges Wirtschaften starkzumachen – das war die Geburtsstunde
des SONNENTOR Schwesterunternehmens in Tschechien.

Auch wenn es sich heute um ein eigenständiges Unternehmen mit
rund 180 Mitarbeitenden handelt, greifen die Produktionsprozesse über
die Ländergrenzen hinweg eng ineinander. Am Standort in Čejkovice
werden alle Doppelkammerbeutel abgefüllt. Die Rohstoffe hierfür
werden großteils vom Standort Sprögnitz geliefert. Kleinere Mengen an
Kräutern und Gewürzen werden direkt von lokalen Anbaupartner:innen
bezogen. Seit 2023 ermöglicht ein neuer Erlebnisrundgang einen
einmaligen Blick hinter die Kulissen der Tee-Produktion in Čejkovice.

Die SONNENTOR Familie ist auch in Rumänien gewachsen. Nach einem
erfolgreichen Anbauprojekt folgte 2006 auch hier die Gründung eines
Schwesterunternehmens, um den Markt vor Ort direkt mit Bio-Produkten
zu beliefern. Thomas Weinraub hat in engem Austausch mit dem
SONNENTOR Team aus Österreich in den vergangenen Jahren das
Schwesterunternehmen aufgebaut. Der Erfolg kann sich sehen lassen. So
war durch die erhöhte Nachfrage im Jahr 2023 dringend mehr Platz
nötig. Durch die nach ökologischen Standards neu errichtete Halle
gibt es nun ausreichend Platz für Kräuter und Gewürze. Außerdem
können nun die beliebtesten Bestseller des Landes direkt vor Ort
abgepackt werden. Das wiederum sichert langfristig drei weitere
wertvolle Arbeitsplätze.

Damit die beiden Schwesterunternehmen auch in Zukunft gesund
wirtschaften können, bleibt der vor Ort erwirtschaftete Gewinn direkt
bei ihnen. So ist ihr stetiges Wachstum aus eigener Kraft gesichert.

Zwtl.: Verantwortungsvolle Rohwarenbeschaffung

Ein Unternehmenswachstum bringt jedoch auch einen steigenden
Rohwarenbedarf mit sich. SONNENTOR setzt bei der Beschaffung
bevorzugt auf direkten Handel. Neben den bereits erwähnten
Anbauprojekten in der Heimat der Schwesterbetriebe in Tschechien und
Rumänien gibt es international weitere direkte Anbaupartnerschaften
unter anderem in Albanien, Tansania oder Peru. Rund 66 Prozent der
Rohwaren stammen bereits aus direktem Handel. Durch diese
Zusammenarbeit finden rund 1.000 Bio-Bäuerinnen und -Bauern weltweit
eine Lebensgrundlage oder sichern sich ein zusätzliches Einkommen.
Mit der damit verbundenen sozialen und ökologischen Verantwortung
entlang der gesamten Wertschöpfungskette hat sich der Bio-Pionier
intensiv auseinandergesetzt. Ein eigener Verhaltenskodex – der Code
of Conduct – stellt eine gemeinsame Wertebasis mit den
Lieferant:innen transparent dar. Mitarbeitende aus dem Einkauf, der
Qualitätsentwicklung und dem CSR-Team besuchen zudem regelmäßig die
Herkunftsländer der Kräuter und Gewürze. Diese persönlichen Einblicke
liefern einen umfassenden Eindruck von der Situation vor Ort und
schaffen Vertrauen. So überrascht es nicht, dass 75 Prozent der Bio-
Bäuerinnen und -Bauern länger als drei Jahre mit SONNENTOR
zusammenarbeiten.

Die von ihnen gelieferte Ernte wird nach Ankunft in den SONNENTOR
Kräuterhallen in Sprögnitz einer Qualitätsprüfung unterzogen. Dazu
werden Stichproben an unabhängige Labore geschickt und auf über 600
verschiedene Rückstände überprüft. Anschließend werden die Kräuter
und Gewürze behutsam aufbereitet, gemischt und abgepackt, bevor sie
bereit für den Versand sind.

Zwtl.: Händisch etikettiert – ab 300 Stück um die Welt

Für die internationale Verteilung der bunten Produktvielfalt
arbeitet SONNENTOR mit ausgewählten Vertriebspartner:innen zusammen,
die die Unternehmenswerte teilen. „Die erste Lieferung erfolgt nach
einem persönlichen Kennenlernen“, betont Michael Kormesser, Leiter
des Vertriebs bei SONNENTOR.

Die Bespielung neuer Märkte ist für Vertriebspartner:innen vor
allem dank niedriger Abnahmemengen interessant: „Bereits bei einer
geringen Anzahl von 300 Stück ist es uns möglich, fremdsprachige
Produkte zu produzieren. Das gelingt uns einerseits durch unsere
hauseigene Druckerei und andererseits durch viel Handarbeit, die vor
allem bei diesen Produkten sehr hoch ist. So werden die Etiketten
händisch angebracht“, erklärt Kormesser.

Zwtl.: Export liegt SONNENTOR in den Wurzeln

Seit Beginn der 90er Jahre sind SONNENTOR Produkte über die
Grenzen Österreichs hinaus erhältlich – beginnend mit den
österreichischen Nachbarländern Deutschland, Italien, der Schweiz und
Slowenien liegt die Exportquote heute bei 61 Prozent. Der Kräuter-
und Gewürzhändler liefert die Produkte bereits in rund 60 Länder
weltweit – darunter auch Schweden, Malaysia und Japan.

Zwtl.: Nachhaltige Internationalität zahlt sich aus

Unternehmerische Entscheidungen haben Gewicht und können
weitreichende Konsequenzen haben. Allen Menschen entlang der
Wertschöpfungskette ein gutes Leben zu ermöglichen, steht für
SONNENTOR immer im Mittelpunkt und ist die Basis für jede
Entscheidung. Nicht zuletzt dank der engen Zusammenarbeit mit den
beiden Schwesterunternehmen in Tschechien und Rumänien sowie den
direkten Anbau- und Vertriebspartner:innen ist der Bio-Pionier für
die Zukunft und den Handel im internationalen Terrain sehr gut
aufgestellt. Denn gemeinsam geht es am besten!