Wien (OTS) – Die Grüne Bundessprecherin Leonore Gewessler reagiert
mit scharfen
Worten auf den Versuch von Herbert Kickl, sich als Retter der
heimischen Landwirtschaft zu inszenieren: „Das ist Heuchelei. Die FPÖ
bekämpft jedes Windrad und leugnet die Klimakrise. Sie könnte der
heimischen Landwirtschaft jederzeit helfen – und ihren Widerstand
gegen wirksamen Klimaschutz aufgeben. Aber darum geht es Herbert
Kickl gar nicht – er will am Rücken der Bauern politisches Kleingeld
wechseln. Mehr wäre ein Sondersitzungs-Schauspiel nämlich nicht.“
„Die Manöver der FPÖ sind so schäbig wie durchschaubar. Zuerst
blockiert sie jede Maßnahme zum Schutz unserer Heimat, dann wird das
Problem laut beklagt, ohne auch nur irgendwas zur Lösung beizutragen.
Herbert Kickl will, dass es dem Land schlecht geht, damit seine
Umfragen hoch sind. Ob die Ernte am Feld vertrocknet oder nicht,
kümmert ihn nicht“, sagt die Grünen-Chefin in Richtung der FPÖ-
Taktik.
„Die Liste ist lang: Mehr heimischer Strom – die FPÖ ist dagegen.
Wirksamer Bodenschutz für lebendige Äcker – die FPÖ ist dagegen.
Renaturierung – die FPÖ ist dagegen. Und jetzt tut sie so, als hätte
die Dürre-Katastrophe nichts mit der Klimakrise zu tun. Für mich ist
klar: Wer seine Heimat liebt, der schützt sie. Das ist das Gegenteil
des FPÖ-Programms“, betont Gewessler.
Die Grünen-Chefin kritisiert gleichzeitig auch die Regierung
scharf: „Was die Regierung liefert, ist viel zu wenig. Weder beim
Klimaschutz noch bei der Unterstützung der Landwirtschaft inmitten
dieser Katastrophe geht irgendwas weiter. Wer vom Verwalten der
Regierung und vom Heucheln und Spalten der FPÖ genug hat, findet bei
den Grünen eine echte Alternative. Wir kämpfen für ein Klima, in dem
Bäuerinnen und Bauern nachhaltig wirtschaften können“, schließt
Gewessler.