Wien/Linz (OTS) – Die verheerenden Waldbrände in Kärnten und der
Steiermark haben
einmal mehr gezeigt, wie verletzlich Österreichs Wälder sind. Wenn
Waldflächen zerstört, Lebensräume vernichtet und Schutzfunktionen
geschwächt werden, braucht es rasche Hilfe, klare Verantwortung und
langfristige Wiederaufforstung.
Der Waldfonds war dafür bisher ein wichtiges Instrument. Er
unterstützt Wiederaufforstung, Waldbrandprävention, Waldpflege,
Biodiversität, echten Umweltschutz und die heimische Forst- und
Holzwirtschaft. Eine budgetäre Schwächung dieses Fonds wäre daher ein
völlig falsches Signal.
Aus Sicht der Freiheitlichen Wirtschaft ist klar: Wer bei
Österreichs Wäldern spart, spart an Heimat, Eigentum, regionaler
Wertschöpfung und Versorgungssicherheit. Finanzminister Marterbauer
darf den Waldfonds nicht zum Opfer roter Budgetkosmetik machen.
Gleichzeitig muss Landwirtschaftsminister Totschnig mehr
Durchschlagskraft zeigen und sich in der Bundesregierung klar gegen
diese Kürzungspläne stellen.
Dass Wiederaufforstung konkret und bürgernah funktionieren kann,
insbesondere nach den aktuellen Waldbränden in der Steiermark und in
Kärnten, zeigen auch private Initiativen wie VEENA.at, die gezielt
Aufforstungsmaßnahmen unterstützen. Solche Initiativen sind wertvoll
und zeigen Einsatz für echte Nachhaltigkeit – sie können die
Verantwortung der Bundesregierung aber nicht ersetzen!
René Schachner, Spartenobmann-Stellvertreter Gewerbe und Handwerk
sowie Fachverbandsmitglied im Holzbau, hält abschließend fest: „Der
Waldfonds ist kein Spielball roter Kürzungspolitik, sondern ein
wichtiges Instrument für Wiederaufforstung, Waldbrandprävention,
Biodiversität und die heimische Forst- und Holzwirtschaft. Private
Initiativen zeigen, dass Verantwortung möglich ist – aber die
Bundesregierung darf sich nicht aus ihrer Verantwortung stehlen.
Marterbauer muss seine Kürzungspläne zurücknehmen und Totschnig muss
sich endlich mit voller Kraft für Österreichs Wälder, unsere Betriebe
und unsere Heimat einsetzen.“