Wien (OTS) – Als „unfassbare Arroganz und einen Schlag ins Gesicht
jedes hart
arbeitenden Österreichers“ kritisierte heute FPÖ-Generalsekretär
NAbg. Michael Schnedlitz die Skandal-Aussage von NEOS-Staatssekretär
Schellhorn, der gestern beim Pressefoyer nach dem Ministerrat auf die
katastrophalen Vertrauenswerte der Regierung angesprochen den
Schriftsteller Thomas Bernhard zitiert und gemeint hat, „der
Österreicher“ stehe „auf die Mieselsucht“: „Wenn es nach der Kaskade
an Skandalen, vom Luxus-Audi über sein aufgeblasenes Büro auf
Steuerzahlerkosten bis hin zum Entbürokratisierungs-Bauchfleck, noch
eines Grundes bedarf, aus dem Schellhorn sein Amt sofort räumen muss,
dann hat er ihn jetzt geliefert. Eine Entschuldigung bei den von ihm
beschimpften Österreichern und sein gleich darauffolgender Rücktritt
sind überfällig!“
Diese Skandal-Aussage sei kein einzelner Fehltritt, sondern zeige
die wahre Geisteshaltung dieser Regierung. Sie sehe die Bevölkerung
nicht als ihren Auftraggeber, sondern als „lästiges Störfeuer“. „Die
Menschen sind nicht ‚mieselsüchtig‘, Herr Staatssekretär, sie haben
schlicht und einfach die Nase voll von einer Regierung, die das Land
an die Wand fährt! Die Bürger haben Angst um ihre Zukunft, um die
Sicherheit ihrer Kinder, um ihren Arbeitsplatz, um den Fortbestand
ihres Betriebs und um ihren hart erarbeiteten Wohlstand. Wenn die
Antwort der Regierung darauf eine kollektive Beschimpfung ist, hat
sie endgültig jede Legitimation verloren, an der es ihr ohnehin
bereits von Anfang an gefehlt hat“, so Schnedlitz.
Anstatt sich zu fragen, warum ihnen die Bevölkerung misstraut,
nehme die „schlechteste Regierung aller Zeiten“ sie jetzt offenbar
auch verbal ins Visier. „Die Systemparteien machen tagtäglich mit
ihrem Totalversagen das Leben der Menschen schlechter und wundern
sich dann auch noch, dass sie ihnen dafür nicht zujubeln. Das ist
nicht nur abgehoben und selbstherrlich, das ist eine Verhöhnung jedes
Bürgers. Während die Leute nicht mehr wissen, wie sie ihre Rechnungen
bezahlen sollen, sitzt Herr Schellhorn in seiner ministeriellen
Wohlfühlblase auf der teuersten Regierungsbank aller Zeiten oder in
seinem Luxus-Audi und sondert Beleidigungen gegen sie ab.
Realitätsfremder und verpeilter kann man ja gar nicht mehr sein!“,
führte Schnedlitz weiter aus und betonte: „Wer das eigene Volk derart
verachtet, ist als Regierungsmitglied untragbar. Dieser Skandal
beweist einmal mehr: Diese Verlierer-Koalition muss so schnell wie
möglich abgewählt werden. Österreich braucht einen freiheitlichen
Volkskanzler Herbert Kickl, der die Sorgen der Menschen ernst nimmt,
anstatt sie zu beschimpfen!“