FPÖ – Schnedlitz: ÖVP-Landwirtschaftsminister muss aufgrund von Trockenheit endlich handeln!

Wien (OTS) – Angesichts der historischen Dürre und der dramatischen
Lage auf
Österreichs Feldern forderte FPÖ-Generalsekretär und
Heimatschutzsprecher NAbg. Michael Schnedlitz heute ein sofortiges
Hilfspaket für die heimische Landwirtschaft. Das
Landwirtschaftsministerium selbst gehe von einem außergewöhnlichen
Dürrejahr aus, in zahlreichen Regionen drohten massive Ernteausfälle.
Viele Betriebe müssten bereits ihre für den Winter vorgesehenen
Futterreserven angreifen.

„Unsere Bauern brauchen jetzt keine weiteren Beobachtungsrunden,
Arbeitskreise oder unverbindlichen Ankündigungen, sondern rasche und
konkrete Hilfe. Totschnig steht bildlich gesprochen am
ausgetrockneten Feldrand und erklärt, man werde Maßnahmen
vorbereiten. Das ist kein Krisenmanagement, sondern politisches
Wegschauen. Wer erst handelt, wenn die Futterlager leer, die Tiere
gefährdet und bäuerliche Existenzen vernichtet sind, hat seine
Verantwortung als Minister nicht verstanden“, kritisierte Schnedlitz.

Die FPÖ fordert deshalb ein sofortiges Dürre-Hilfspaket mit
unbürokratischen Direkt- und Überbrückungshilfen für nachgewiesene
Schäden, Zuschüssen für Futterzukäufe und notwendige Transporte sowie
befristeten Entlastungen bei Sozialversicherungsbeiträgen. Hilfen
dürften nicht erst nach monatelangen Prüfungen ankommen, wenn es für
viele Familienbetriebe bereits zu spät sei.

„Unsere Bauern sichern Tag für Tag die Versorgung Österreichs mit
heimischen Lebensmitteln. Wer sie in einer historischen Dürre im
Stich lässt, gefährdet nicht nur Höfe und Arbeitsplätze, sondern auch
unsere Versorgungssicherheit. Jeder Betrieb, der zusperren muss,
macht Österreich abhängiger von Importen und schwächt den ländlichen
Raum. Die ÖVP redet bei Festveranstaltungen gerne von der Bedeutung
der Landwirtschaft, lässt die Bauern aber in der Krise verdursten.
Das ist die ganze Unfähigkeit dieser Volkspartei in einem Bild“, so
Schnedlitz.

„Totschnig muss unverzüglich ein wirksames Hilfspaket auf den
Tisch legen. Wenn er nicht handeln will oder dazu nicht fähig ist,
soll er zurücktreten. Österreichs Bauern brauchen einen Minister, der
für sie kämpft, statt ihre Notlage zu verwalten und wegzusehen!“