Sankt Pölten (OTS) – „Nach solch schweren Vorwürfen über zahlreiche
Missstände kann man
nicht einfach wieder zur Tagesordnung übergehen“, kommentiert FPÖ
Niederösterreich LAbg. Anja Scherzer einen aktuellen Bericht der
„Kronenzeitung“ über das Frauenhaus Mödling.
Keine Rückzugsmöglichkeiten, spielerisch überwindbare Zäune,
Schimmel – viele gepeinigte Frauen haben laut Bericht den Platz im
Frauenhaus verweigert und seien zum Gewalttäter zurückgekehrt. Zudem
steht der Vorwurf im Raum, dass Fördergelder für SPÖ-nahe
Kindergärten zweckentfremdet worden seien. Ein Neubau soll nun alle
Vorwürfe und Verdachtsmomente begraben.
„SPÖ-Politikerinnen stehen immer an vorderster Front, wenn es um
Hochglanzfotos im „Kampf gegen Gewalt an Frauen“ geht, aber in der
harten Realität wird einfach Geld kassiert und weggesehen“, so Anja
Scherzer. „Das ist der nächste Schlag ins Gesicht aller misshandelten
Frauen, Mütter und Kinder, Frau Schmidt, Frau Königsberger-Ludwig und
Frau Prischl“, schließt Scherzer.