Wien (OTS) – Für FPÖ-Südtirolsprecher NAbg. Christofer Ranzmaier
endet das Jahr
2025 mit einem politischen Offenbarungseid der Verlierer-Ampel: „Ein
ganzes Jahr ist nun vergangen, ohne dass der Südtirol-Unterausschuss
eingesetzt wurde. Brisanter noch: Die ÖVP, an der die Einsetzung
augenscheinlich scheitert, scheint selbst aber nicht einmal zu
wissen, warum und weshalb. Denn sonst würden nicht verschiedene
Medien unabhängig voneinander zu völlig verschiedenen ÖVP-Ausreden
kommen, von denen eine fadenscheiniger als die andere ist.“
„Gerade 2025, im Jahr einer hochumstrittenen Autonomiereform in
Italien, wäre ein funktionierender Südtirol-Ausschuss zur
selbstbewussten Behauptung der österreichischen Interessen gegenüber
Rom notwendiger denn je gewesen. Statt parlamentarischer Kontrolle
und klarer Positionierung hat die Verlierer-Ampel Südtirol bewusst
vor die Tore des Hohen Hauses gesetzt und erklärt die Südtirol-Frage
so zu einer ausschließlich außenpolitischen Angelegenheit. Allein
diese verheerende Symbolik gibt jedem aufrichtigen Südtirol-Patrioten
einen Stich ins Herz“, hielt Ranzmaier fest, der Kritik an einem
etwaigen freiheitlichen Ausschussvorsitz nicht gelten lässt: „In
nicht unwesentlichen Politikfeldern, in denen die Meinung der FPÖ
quasi nicht weiter von der Einheitsmeinung von ÖVP, SPÖ & Co.
entfernt sein könnte, wurden ja trotzdem Ausschüsse eingesetzt und
freiheitliche Vorsitze gewählt“, spielt Ranzmaier beispielsweise auf
den Gesundheits- sowie den Bildungs- & auch den
Landesverteidigungsausschuss an.
„2025 war ein schwarzes Jahr für die österreichische Südtirol-
Politik – von der fehlenden Einsetzung des Südtirol-Ausschusses bis
hin zu einer völlig falschen Interpretation der Schutzmachtfunktion
im Zuge der Debatte rund um die Autonomiereform. Die ÖVP redet in
Sonntagsreden gerne über Südtirol, hat aber jegliche inhaltliche
Sensorik für das Thema und, wie es scheint, auch jegliches politische
Interesse an Südtirol verloren. Traurig, dass so auch das Erbe vieler
ehrlicher schwarzer Südtirol-Politiker der Vergangenheit beschmutzt
wird“, kritisierte Ranzmaier.
„Für 2026 bleibt nur zu hoffen, dass sich die hilfloseste und
teuerste Regierung aller Zeiten ihre vollinhaltliche
Perspektivlosigkeit eingesteht und endlich den Weg für Neuwahlen
freimacht, sodass Österreich und damit auch Südtirol unter einem
Volkskanzler Herbert Kickl wieder die nötige Aufmerksamkeit
bekommen“, so Ranzmaier abschließend.