FPÖ – Nepp: Mehr als jeder zweite arbeitslose Ausländer Österreichs lebt in Wien!

Wien (OTS) – Die aktuellen Zahlen des Österreichischen
Integrationsfonds (ÖIF)
zeichnen ein alarmierendes Bild der Lage am Wiener Arbeitsmarkt.
Demnach waren im Juni 2026 allein in Wien 83.575 ausländische
Staatsangehörige arbeitslos oder in AMS-Schulung. Das bedeutet: Mehr
als jeder zweite arbeitslose Ausländer Österreichs lebt in der
Bundeshauptstadt, fasst der Wiener FPÖ-Obmann Stadtrat Dominik Nepp
zusammen. „Diese Zahlen sind ein Offenbarungseid für die Wiener SPÖ.
Wien ist längst zum österreichischen Zentrum der gescheiterten
Integrations- und Zuwanderungspolitik geworden. Während Bürgermeister
Ludwig und seine Stadtregierung die Probleme kleinreden, zeigen die
offiziellen Zahlen des ÖIF eine völlig andere Realität. Sie
untermauern eindrucksvoll, wovor die FPÖ seit Jahren warnt“, so Nepp.
Österreichweit waren im Juni 154.968 Ausländer arbeitslos oder in AMS
-Schulung, davon entfielen 83.575 auf Wien. Damit konzentrieren sich
rund 54 Prozent dieser Personengruppe auf die Bundeshauptstadt.

„Dass sich mehr als jeder zweite arbeitslose Ausländer
Österreichs in Wien befindet, ist kein Zufall, sondern das Ergebnis
jahrelanger Fehlentwicklungen. Wien ist aufgrund der roten
Sozialpolitik zum Magneten geworden und die Konsequenzen erleben wir
Tag für Tag. Die SPÖ schafft es nicht, Menschen nachhaltig in den
Arbeitsmarkt zu integrieren. Die Folgen tragen die Steuerzahler sowie
unsere Sozial- und Gesundheitssysteme“, betont Nepp. Besonders
alarmierend seien auch die Zahlen zur Arbeitsmarktintegration von
Personen mit Fluchthintergrund. Laut ÖIF befanden sich österreichweit
36.965 anerkannte Flüchtlinge und subsidiär Schutzberechtigte in
Arbeitslosigkeit oder AMS-Schulung. Die größte Gruppe entfiel auf
Personen aus Syrien (18.832), gefolgt von Afghanistan (7.742). Noch
dramatischer falle die Bilanz bei Frauen aus: Laut ÖIF ist nicht
einmal jede vierte Frau aus Syrien, Afghanistan oder dem Irak
überhaupt erwerbstätig, die Arbeitslosenquote syrischer Frauen liegt
bei 43,9 Prozent, jene afghanischer Frauen bei 36,7 Prozent. „Das
zeigt, dass die rote Integrationspolitik gerade dort versagt, wo
Integration am dringendsten gebraucht wird“, so Nepp.

Integration nur über Arbeitsmarkt möglich
„Es gibt nur einen Weg erfolgreicher Integration und der führt über
den Arbeitsmarkt. Wer dauerhaft in Österreich bleiben will, muss
rasch Deutsch lernen, arbeiten und seinen Beitrag leisten.
Integration bedeutet Eigenverantwortung. Das rote Wien setzt jedoch
seit Jahren auf Willkommensgeschenke und finanzielle Anreize. Wer
soll sich möglichst rasch um Arbeit bemühen, wenn nach Grenzübertritt
und ab der Wiener Ortstafel Wohnung sowie Sozialleistungen ohne
entsprechende Gegenleistung abgeholt werden können, während viele
Österreicher trotz harter Arbeit kaum noch über die Runden kommen?“,
kritisiert der Wiener FPÖ-Obmann.

Nepp fordert daher einen grundlegenden Kurswechsel in der Wiener
Integrationspolitik. Vorrang müsse die konsequente
Arbeitsmarktintegration jener Personen haben, die sich rechtmäßig in
Österreich aufhalten und arbeiten dürfen. Gleichzeitig brauche es
eine deutliche Reduktion weiterer Zuwanderung in das ohnehin bereits
überlastete Wien sowie eine konsequente Bekämpfung von
Sozialmissbrauch. „Die aktuellen ÖIF-Zahlen sind ein unübersehbares
Warnsignal. Wien darf nicht länger das Verwaltungsamt für arbeitslose
Flüchtlinge sein, sondern muss endlich wieder die Interessen der
arbeitenden Bevölkerung an die erste Stelle rücken“, so Nepp
abschließend.