Wien (OTS) – Scharfe Kritik an der kontroversen Ausstellung „Du
sollst dir ein
Bild machen“ im Wiener Künstlerhaus übte heute der FPÖ-Kultursprecher
NAbg. Wendelin Mölzer. Die Ausstellung sorge mit provokanten und für
viele Gläubige zutiefst verletzenden Darstellungen christlicher
Symbole für massive Empörung. Um die mögliche Verwendung öffentlicher
Mittel für dieses Projekt lückenlos aufzuklären, brachte Mölzer eine
parlamentarische Anfrage an den zuständigen Minister ein.
Für den freiheitlichen Kultursprecher sei es ein Skandal, dass in
einer Zeit, in der die Bürger jeden Cent zweimal umdrehen müssten,
Steuergeld für eine Ausstellung verschleudert werde, die nichts
anderes sei als eine Verhöhnung christlicher Werte. „Während beim
Islam oder anderen Religionen niemand wagen würde, derartige
Grenzüberschreitungen zu finanzieren, scheint das Christentum – die
prägende Religion unseres Landes – zum Freiwild für ideologisch
motivierte Angriffe zu werden. Das ist eine einseitige
Diskriminierung, die wir nicht hinnehmen!“, so Mölzer.
Die Ausstellung, die Werke wie eine als Transfrau dargestellte
Maria oder einen gekreuzigten Frosch zeige, sei eine gezielte
Provokation auf Kosten der Allgemeinheit. Petitionen und Proteste von
Bürgern würden sich häufen, die zu Recht fragten, ob ihre Abgaben für
die Schürung gesellschaftlicher Spaltung missbraucht würden. Mölzer
betonte: „Die österreichischen Steuerzahler haben ein Recht zu
wissen, ob und wie viel Geld aus Bund und Stadt Wien in diese
Provokation geflossen ist. Künstlerische Freiheit ja, aber nicht auf
Kosten der Mehrheit und nicht mit einseitigen Attacken auf das
Christentum!“
Der FPÖ-Kultursprecher forderte abschließend eine Überprüfung
aller Kulturförderungen und strengere Kriterien, die sicherstellen,
dass öffentliche Mittel nicht für ideologische Hetze gegen die eigene
Kultur und Religion missbraucht werden. „Wir fordern endlich Respekt
vor den religiösen Gefühlen der Mehrheit der Österreicher und einen
verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeld!“, schloss Mölzer.