FPÖ-LR Rosenkranz/Landesrätin Teschl-Hofmeister: „Politik hört zu – Dialog zur Stärkung des Images der Lehre“

Sankt Pölten (OTS) – Am Montag, den 22. September 2025, fand im
Ostarrichisaal des
Regierungsviertels in St. Pölten ein weiterer „Runder Tisch“ im
Rahmen der Veranstaltungsreihe „Politik hört zu“ statt. Initiiert von
Landesrat Mag. Susanne Rosenkranz stand diesmal das Thema „Stärkung
Image Lehre. Berufsorientierung an den Schulen.“ im Mittelpunkt.
Unter dem Vorsitz von LR Mag. Susanne Rosenkranz diskutierten
Landesrat Rosenkranz und Landesrätin Mag. Christiane Teschl-
Hofmeister mit Lehrern, Vertretern der Bildungsdirektion
Niederösterreich, der NÖ Wirtschaftskammer sowie der NÖ
Arbeiterkammer.

„Es hat sich in den Gesprächen klar gezeigt, dass die Phase der
Berufsorientierung bei Jugendlichen derzeit noch zu spät ansetzt. Es
wäre auch wünschenswert, dass in den Schulen weitere Initiativen
gesetzt werden. Kinder gehen mit weit weniger Vorurteilen an die
Dinge heran und entdecken gerne Neues. Oft zeigen sich schon in
diesem Alter besondere Fähigkeiten und Interessen. Dabei geht es
nicht nur darum, Lehrlinge zu gewinnen, sondern vor allem darum,
jungen Menschen frühzeitig die Chance zu geben, ihre Berufung zu
entdecken. Gleichzeitig muss das Image der Lehre weiter gestärkt
werden. Dazu braucht es ein Miteinander aller Beteiligten – von den
Schulen über die Sozialpartner bis hin zu den Medien. Gerade durch
positive Beispiele kann aufgezeigt werden, welche Chancen die Lehre
bietet. Zudem ist es wichtig, die große Vielfalt an Lehrberufen
sichtbar zu machen und Jugendliche auch für weniger bekannte
Ausbildungswege zu begeistern. Es gibt grundsätzlich keine guten oder
schlechten Berufe“, stellte Susanne Rosenkranz fest.

„Schule ist kein Selbstzweck, sondern hat die Aufgabe, junge
Menschen bestmöglich auf ihr weiteres Leben vorzubereiten. Ein
zentrales Thema dabei ist die Berufsorientierung, die genau an jener
Schnittstelle ansetzt, an der Schülerinnen und Schüler den Übergang
von der Schule in die Berufswelt meistern müssen. Gerade deshalb ist
es mir wichtig, heute gemeinsam den Dialog mit den Lehrpersonen zu
führen. Denn Berufsorientierung ist eine Querschnittsmaterie, die
gleichermaßen die Bildungs- wie auch die Arbeitswelt betrifft. In
unseren Mittelschulen sind bereits zwei Wochenstunden
Berufsorientierung in der Stundentafel verankert – ein klares Signal,
wie ernst dieses Thema ist. Daneben braucht es die enge
Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft. Unser gemeinsames Ziel ist
klar: Wir wollen Jugendlichen jene Unterstützung bieten, die sie
brauchen, um ihre Talente zu entfalten und erfolgreich in ihre
Zukunft zu starten“ so Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.

Nach intensiver Diskussion und dem Sammeln persönlicher
Erfahrungen und Anregungen erfolgte eine abschließende
Zusammenfassung durch die Landesräte Rosenkranz und Teschl-
Hofmeister: „Wir konnten auch von der heutigen Veranstaltung der
Reihe ‚Politik hört zu‘ wertvolle Impulse mitnehmen. Wir müssen
verstärkt die Eltern an Bord holen und sie bei der Berufsorientierung
weit mehr einbinden. Bei der Berufsausbildung wird das Fundament für
ein glückliches, selbstbestimmtes und erfolgreiches Leben gelegt.
Deshalb dürfen Bildungs- und Lebenswege nicht gegeneinander
ausgespielt werden. Optimale Berufsorientierung ist eine
gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die langfristig Lebensqualität und
Zukunft in Niederösterreich sichern.“

Etwaige Rückfragen bitte primär an: Dr. Maximilian Grieb;
Tel.02742/9005-13707; [email protected]