FPÖ-Krauss: Emmerlings Zweiklassen-Bildung ist traurige Realität

Wien (OTS) – Die Missstände an Wiens Schulen sind längst kein
Geheimnis mehr. Doch
ein Bericht der „Kronen Zeitung“, in dem ein Lehrer offen über die
Zustände spricht, offenbart erneut ein Ausmaß, das schockiert. „Wenn
Lehrer davon berichten, dass sie sich zwischen Pädagogen und
Gefängniswärtern bewegen, dann hat die Politik über Jahre hinweg
komplett versagt“, so FPÖ-Wien Klubobmann und Bildungssprecher
Maximilian Krauss. Und weiter: „Wenn ein Lehrer offen ausspricht,
dass es in manchen Klassen nur noch ‚20 Prozent normale und 20
Prozent verrückte‘ Schüler gäbe, dann zeigt das, wie dramatisch die
Situation an vielen Wiener Mittelschulen mittlerweile geworden ist.“
Eine logische Folge ist die Entstehung einer Zwei-Klassen-Bildung in
unseren Schulen. „Wer Geld hat, schickt sein Kind längst in
Privatschulen, um eine bestmögliche Ausbildung gewährleistet zu
bekommen. Zurück bleiben die Mittelschulen, in denen sich soziale
Probleme, Sprachdefizite und Perspektivlosigkeit konzentrieren“,
warnt Krauss.

„Mangelnde Deutschkenntnisse, gewaltbereite Schüler und eine
Ausbreitung des radikalen Islam bereits in den Schulen stellen
Schüler sowie Pädagogen vor unüberspringbare Hürden“, kritisiert
Krauss und nimmt sowohl Bildungsstadträtin Emmerling wie auch die
Bildungsdirektion in die Pflicht, die sich jedoch hinter PR-Floskeln
über „Chancenbonus“ und Schulpsychologen verstecken.

„Der permanente Leistungsabfall in den Wiener Schulen raubt
unseren Kindern jegliche Zukunftschancen. Deutsch vor Schuleintritt
mittels Sprachstandsfeststellungen, echte Konsequenzen bei
Regelverstößen im Schulalltag sowie mehr Handhabe für Lehrer sind der
Weg der gegangen werden muss, anstatt immer weiter Geld in unnötige
Scheinmaßnahmen zu pulvern“, fordert Krauss und stellt einmal mehr
eine Abwahl Emmerlings in den Raum: „Diese Stadträtin ist der
Totengräber unserer Bildungspolitik!“