FPÖ – Haider: „ETS abschaffen statt sinnloser Umverteilung durch Kommission“

Wien (OTS) – „Es ist unsinnig, den Unternehmen jetzt einen kleinen
Teil aus den
ETS-Einnahmen zurückzugeben. Stattdessen gehört der komplette
Zertifikatehandel abgeschafft“, fordert der freiheitliche
Europaparlamentarier Mag. Roman Haider angesichts der Pläne von
Kommissionspräsidentin von der Leyen, die Industrie mit rund 30
Milliarden Euro aus den Einnahmen des EU-Emissionszertifikatehandels
(ETS) zu unterstützen. Der Emissionshandel sei ein massiver Hemmschuh
für die europäischen Unternehmen und eine wesentliche Ursache für die
Teuerung in Europa. „Der Emissionszertifikatehandel zerstört die
internationale Wettbewerbsfähigkeit und macht für die Bürger alles
teurer“, stellt Haider fest.

Die Refundierung eines kleinen Teils dieser unnötigen Abgabe an
die Unternehmen ändere gar nichts am grundsätzlichen Problem. „Es ist
an der Zeit, unsere Wirtschaft zu entfesseln und international wieder
wettbewerbsfähig zu machen. Die Abschaffung des
Emissionszertifikatehandels wäre ein großer Schritt in diese
Richtung“, so Haider.

Mit einem System der Umverteilung würde einzig die ineffektive EU
-Bürokratie gestärkt, während es für die Wirtschaft keine
grundlegende Verbesserung darstelle. „Das ist maximal eine kleine
kosmetische Korrektur“, kritisiert Haider.

„Um unsere Wirtschaft wieder auf die Überholspur zu bringen, sind
vor allem zwei Maßnahmen notwendig: Abschaffung des Green Deal und
insbesondere des Emissionszertifikatehandels sowie Eindämmung der
völlig ausufernden EU-Vorschriften“, schließt Haider.