Wien (OTS) – „Die aktuellen Ergebnisse des Austrian Business Check
der KSV1870
Holding AG bestätigen einmal mehr, wovor die FPÖ seit Jahren warnt.
Österreichs Wirtschaft befindet sich in einer schleichenden
Abwärtsspirale, und die schwarz-rot-pinke Regierung schaut nicht nur
tatenlos zu, sondern versucht sogar, noch mehr Steuergeld aus unseren
Unternehmen zu pressen“, kritisierte heute FPÖ-KMU-Sprecher NAbg.
Michael Fürtbauer.
„Laut diesem Check bewerten nur 48 Prozent der Unternehmen ihre
Geschäftslage als gut oder sehr gut, lediglich 22 Prozent erwarten
eine Verbesserung im Jahr 2026. Besonders alarmierend ist, dass
bereits 17 Prozent der Betriebe darüber nachdenken, ihr Unternehmen
oder zumindest Teile davon ins Ausland zu verlagern. Als wäre das
noch nicht genug, legt diese Regierung jetzt noch eins drauf und will
die Körperschaftssteuer für viele Unternehmen ab 2027 erhöhen. Wir
Freiheitliche weisen seit Jahren darauf hin, dass die Politik den
Standort Österreich an die Wand fährt und jetzt haben wir die
Bestätigung schwarz auf weiß. Wenn jedes sechste Unternehmen über
Abwanderung nachdenkt, ist das kein bloßes Warnsignal mehr, sondern
ein wirtschaftspolitischer Schiffbruch, der sich hier klar
abzeichnet“, erklärte Fürtbauer.
Besonders dramatisch sei die Lage in der Gastronomie und im
Tourismus: Nur 35 Prozent der Betriebe bewerten ihre Situation
positiv. „Gerade jene Branchen, die für Beschäftigung, regionale
Wertschöpfung und Lebensqualität stehen, werden durch hohe Kosten,
Bürokratie und fehlende Perspektiven regelrecht erdrückt“, erklärte
Fürtbauer und weiter: „In ihren Sonntagsreden betont ÖVP-
Staatssekretärin Zehetner immer wieder, wie gut es dem Tourismus gehe
– diese Zahlen belegen jedoch das Gegenteil.“
Auch die von der Bundesregierung präsentierte „Industriestrategie
Österreich 2035“ fällt laut Umfrage durch: Nur sechs Prozent der
Industrieunternehmen zeigen sich zufrieden. „Eine Strategie, mit der
94 Prozent nichts anfangen können, ist keine Strategie – das ist ein
politischer Totalschaden“, kritisierte Fürtbauer.
„Statt endlich gegenzusteuern, verschärft die Regierung die
Situation weiter. Dieses Doppelbudget von SPÖ, ÖVP und NEOS ist kein
Entlastungspaket, sondern eine Vertreibungsaktion für unsere
Betriebe. Wer die heutigen Belastungen unverändert fortführt, für
2027 noch höhere Abgaben und neue Belastungen beschließt, eine
Entlastung aber erst irgendwann ab 2028 in Aussicht stellt, darf sich
nicht wundern, wenn Unternehmen abwandern und Arbeitsplätze verloren
gehen. Wir Freiheitliche fordern daher ein sofortiges Gegensteuern
noch für 2026: eine spürbare Senkung der Energie- und
Lohnnebenkosten, echte Entbürokratisierung, steuerliche Entlastungen
für KMU sowie eine klare Standortstrategie, die Investitionen und
Produktion in Österreich hält. Österreich braucht endlich eine
Politik für die Leistungsträger im Land – nicht gegen sie.
Andernfalls droht ein weiterer Verlust von Betrieben, Arbeitsplätzen
und Wohlstand“, betonte Fürtbauer.