Wien (OTS) – Als „Gipfel der politischen Heuchelei“ kritisierte heute
die FPÖ-
Sprecherin für Außenpolitik, Neutralität und EU, NAbg. Susanne Fürst,
die von den Grünen initiierte Aktuelle Stunde zur Energiesicherheit.
Es sei jene Partei, die Österreich mit „ideologischer Verblendung und
Kriegstreiberei erst in diese desaströse Lage manövriert“ habe. Die
eigentliche Ursache für die Energiekrise liege nicht in der Nutzung
fossiler Energieträger, sondern in der verfehlten Politik der
Bundesregierung und der EU.
„Die Falle ist nicht die fossile Energie, die unseren Wohlstand
über Jahrzehnte gesichert hat. Die Falle ist ihre Politik! Die Falle
ist der blinde Gehorsam gegenüber Brüssel und die
selbstzerstörerische Sanktionspolitik gegen Russland, die unsere
Energiekosten explodieren lässt und unsere Industrie in den Ruin
treibt“, so Fürst, die der Regierung vorwarf, Österreichs Neutralität
geopfert und die Bevölkerung „zu Geiseln in einem Wirtschaftskrieg
gemacht“ zu haben, der nicht der unsere sei.
Scharfe Kritik übte Fürst auch an der schwarz-rot-pinken
Verlierer-Koalition, die mit ihrer Energiepolitik den Bürgern und der
Wirtschaft massiv schade: „Sie reden von ‚Unabhängigkeit‘, meinen
aber in Wahrheit die totale Abhängigkeit von unzuverlässiger,
sündteurer und ideologisch aufgeladener ‚grüner‘ Energie. Sie wollen
den Menschen mit Wärmepumpen-Zwang und Verbrenner-Verbot das letzte
Hemd ausziehen, während unsere Betriebe wegen der horrenden
Energiekreise ins Ausland abwandern. Das ist keine Zukunft, das ist
die organisierte Zerstörung unseres Wirtschaftsstandorts.“
Die Erzählung von der „Putin-Falle“ sei für die freiheitliche
Abgeordnete eine „glasklare Lüge“. Fürst stellte klar: „In Wahrheit
sitzen wir in der ‚Sanktions-Falle‘ und in der ‚Green-Deal-Falle‘ der
EU. Das ist das Ergebnis, wenn man die Interessen der eigenen
Bevölkerung verrät und sich den Diktaten von EU-Bürokraten und
Kriegstreibern unterwirft.“
Abschließend formulierte Fürst die freiheitlichen Forderungen für
eine sichere und leistbare Zukunft: „Wir Freiheitliche sagen ganz
klar: Schluss mit diesem Wahnsinn! Wir fordern ein sofortiges Ende
der Russland-Sanktionen, die uns mehr schaden als sonst irgendwem.
Wir fordern eine Rückkehr zu einer vernunftbasierten Energiepolitik,
die auf Versorgungssicherheit und Leistbarkeit für unsere Familien
und Betriebe setzt, anstatt auf grüne Utopien. Und wir fordern eine
Politik, die endlich wieder Österreich an die erste Stelle
setzt!“Fragen