FPÖ – Darmann zu ID-Austria-Skandal: „Prölls digitaler Pfusch öffnet Kriminellen Tür und Tor!“

Wien (OTS) – Als „digitalen Super-GAU“ und „unfassbares
Sicherheitsversagen“
bezeichnete heute FPÖ-Sicherheitssprecher NAbg. Mag. Gernot Darmann
die von der Medienplattform „Newsflix“ aufgedeckte, massive
Sicherheitslücke bei der ID Austria. Die Berichte zeigen, dass sich
beliebige Personen ohne jegliche Kontrolle oder Benachrichtigung des
Eigentümers an fremden Adressen anmelden und dort sogar Gewerbe
gründen können. Für Darmann sei dies ein völlig inakzeptables
Sicherheitsfiasko und müsse zum sofortigen Rücktritt des zuständigen
ÖVP-Digitalisierungs-Staatssekretärs Pröll führen.

„ÖVP-Staatssekretär Pröll tourt seit Monaten auf Kosten der
Steuerzahler durchs Land und beweihräuchert sich für eine ID Austria,
die sich als ein System offenbart hat, das Betrügern und Kriminellen
Tür und Tor öffnet. Das ist nicht nur ein peinlicher Dilettantismus,
das ist eine grob fahrlässige Gefährdung der Sicherheit und des
Eigentums unserer Bürger. Für dieses Totalversagen gibt es nur eine
Konsequenz: Den sofortigen Rücktritt!“, so Darmann.

Besonders perfide sei für den freiheitlichen Sicherheitssprecher,
dass die Regierung einerseits einen Überwachungsstaat errichten
wolle, aber andererseits nicht in der Lage sei, die grundlegendsten
Sicherheitsstandards zu gewährleisten. „Es ist an Absurdität nicht zu
überbieten: Diese Verlierer-Koalition will den gläsernen Bürger und
einen lückenlosen Überwachungsstaat, schafft es aber nicht einmal,
das Meldewesen abzusichern. Während der ehrliche Bürger schutzlos dem
Missbrauch ausgesetzt ist, werden Überwachungsinstrumente wie die
Messengerüberwachung eingerichtet. Für diese Regierung haben
Kontrolle und Abkassieren bei den Österreichern Vorrang vor deren
Schutz!“, kritisierte Darmann.

Ein besonderer Dank gebühre den aufdeckenden Journalisten. „Die
hervorragenden Recherchen von Christian Nusser auf ‚Newsflix‘ haben
ein Desaster von unfassbarem Ausmaß offengelegt. Jeder Bürger kann
über Nacht fremde Personen in den eigenen vier Wänden gemeldet haben,
ohne es zu wissen. Das ist ein offenes Einfallstor für Sozialbetrug,
Scheinfirmen und Kriminalität aller Art. Wir fordern die sofortige
Schließung dieser Sicherheitslücke und eine lückenlose Aufklärung.
Staatssekretär Pröll ist als Hauptverantwortlicher für diesen Pfusch
politisch nicht mehr tragbar und muss seinen Sessel räumen!“,
forderte Darmann abschließend.