FPÖ – Berger zu Belästigung im Amalienbad: Wo bleibt das Sicherheitskonzept für Wiener Bäder?

Wien (OTS) – „Was diese jungen Frauen im Amalienbad erlebt haben, ist
ein
sicherheitspolitischer Offenbarungseid der Stadt Wien“, stellt der
Wiener FPÖ-Sicherheitssprecher Stadtrat Stefan Berger klar. Eine
Geburtstagsfeier, die zu einem traumatischen Erlebnis wurde, da
Frauen, in einem öffentlichen Wiener Bad von einem Mann zweimal
sexuell belästigt wurden. Aufsichtspersonal, das nicht eingreift und
eine Stadt, die nach jedem Vorfall nur neue Ausreden präsentiert –
damit ist für Berger endgültig der Punkt erreicht, an dem Schluss mit
der jahrelangen Verharmlosung sein muss.

Für Berger ist klar, dass genau hier das sicherheitspolitische
Versagen der Stadt Wien sichtbar wird. „Während die MA 44 nach außen
von ‚Null Toleranz‘ und klaren Prozessen spricht, zeigt der konkrete
Fall, dass diese offenbar weder bekannt noch geübt geschweige denn
angewendet wurden. Die Frauen wurden nicht geschützt, der Täter nicht
sofort entfernt, die Polizei nicht verständigt. All das hätte
passieren müssen.

Berger erinnert daran, dass die Wiener FPÖ seit Jahren ein
umfassendes Sicherheitskonzept für die Wiener Bäder fordert, doch Rot
-Pink die Handbremse angezogen haben. „Frauen und Kinder müssen ohne
Angst vor Übergriffen saunieren, schwimmen und sich erholen können.
Es braucht sichtbare und präsente Aufsichtspersonen, verpflichtende
Schulungen, klare Einsatzabläufe, konsequentes Eingreifen und eine
Null-Toleranz-Linie, die mehr ist als eine Floskel in einem
Antwortschreiben.“

Der freiheitliche Sicherheitssprecher verlangt außerdem eine
lückenlose Aufklärung, wie es zu einem derart massiven
Pflichtversagen im Amalienbad kommen konnte.