Wien (OTS) – Nach der brutalen Messer-Serie in Wien in der Nacht auf
Donnerstag
setzt sich die Gewaltwelle fort. Bereits zuvor kam es in Favoriten im
Bereich des Viktor-Adler-Marktes zu einem Messer-Raub: Ein 23-
Jähriger wurde verletzt, mehrere Täter mit Messern sind auf der
Flucht. Kurz darauf wurden am Neubaugürtel (7. Bezirk) gegen 00:45
Uhr mehrere Männer attackiert, mindestens drei von ihnen erlitten
Stichverletzungen; die Täter sind ebenfalls flüchtig. Besonders
brisant: Die Tat in Favoriten ereignete sich in einer
Waffenverbotszone – deren Versagen ist offenkundig.
„Diese Stadt erlebt eine neue Serie an Messer-Übergriffen – und
was machen ÖVP-Innenminister Karner und SPÖ-Bürgermeister Ludwig?
Abtauchen und wegschauen. Während die Wiener verunsichert sind,
liefern die Verantwortlichen keine wirksamen Antworten.
Waffenverbotszonen sind ein politisches Feigenblatt: Sie verhindern
keine Taten, sie dokumentieren nur das Problem“, erklärt FPÖ-Stadtrat
Stefan Berger, Sicherheitssprecher der FPÖ-Wien.
Berger weiter: „Wenn mutmaßliche Täter ungehindert mit Messern
zustechen und davoneilen, oft sogar auf E-Scootern, dann stimmt etwas
Grundlegendes nicht. Wir brauchen endlich konsequente
Sicherheitspolitik statt Symbolpolitik.“
Unsere Forderungen :
1.
Massiv mehr sichtbare Polizeipräsenz an Brennpunkten (Hotspots in
den Wiener Bezirken) sowie Schwerpunktstreifen in den Abend- und
Nachtstunden.
2.
Null Toleranz bei Messerkriminalität: Verschärfte Mindeststrafen
für bewaffnete Raub- und Körperverletzungsdelikte.
3.
Konsequente Abschiebung von nicht-österreichischen Gewalt- und
Serientätern – ohne Wenn und Aber.
„Wer Sicherheit will, muss handeln. Wir erwarten von
Innenminister Karner und Bürgermeister Ludwig noch heute klare
Ansagen und Maßnahmenpakete. Wien braucht Schutz für seine Bürger –
keine Pressestatements und keine Ausreden“, schließt Berger. (Schluss
)