Wien (OTS) – Nach den massiven Enthüllungen in Graz steht nun der
nächste Skandal
im Klassenzimmer bevor. FPÖ-Familiensprecherin NAbg. Ricarda Berger
warnt vor einem Englisch-Schulbuch aus dem ÖBV-Verlag, das „nichts
weniger als ein linksideologisches Erziehungsprogramm“ sei. Das Buch
„way2go Writing and Language B2/B2 plus“ unterwandere den Unterricht
mit politischen Botschaften – und verletze damit klar die staatliche
Neutralitätspflicht. „Was hier passiert, ist kein Versehen. Das ist
politische Umpolung durch die Hintertür“, so Berger. Statt Sprache zu
vermitteln, würden Schüler „zielgerichtet mit einseitigen Wertungen
und Haltungsbotschaften gefüttert“.
Die Inhalte sprechen laut Berger eine klare Sprache:
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S. 10: Ideologische Normalisierung eines gleichgeschlechtlichen
Elternmodells
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S. 13: Klimapanik – Schülerin will wegen „Klimarisiken“ keine
Kinder bekommen
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S. 25: Loblied auf LGBTQ-Buchkampagnen gegen US-Schulen
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S. 52: Pauschale Abwertung der Österreicher als „unfreundlich“
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S. 72: Offene Werbung für NGOs
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S. 77: Porträt eines grünen Aktivisten als Vorbild
„Wer so etwas als neutrales Lehrmaterial durchwinkt, hat seinen
Auftrag verfehlt“, erklärt Berger. „Traditionelle Familienbilder
werden gezielt ins Abseits gedrängt, während linke Ideologie zur
neuen Norm erhoben wird.“
Nach den Vorfällen in Graz sei es „mehr als offensichtlich“, dass
es sich nicht um Einzelfälle handle. „Es gibt ein System. Und dieses
System hat nur ein Ziel: die ideologische Neuformung unserer Kinder“,
warnt die FPÖ-Familiensprecherin. Bildungsminister Wiederkehr könne
sich jetzt nicht länger wegducken. „Er muss sofort erklären, wie
diese Inhalte genehmigt wurden und wer dafür verantwortlich ist. Wenn
der Minister nicht handelt, macht er sich mitschuldig an dieser
schleichenden Indoktrination.“
Berger fordert eine sofortige Komplettprüfung aller betroffenen
Schulbücher, ein Ende der „linken Erziehungsexperimente“ und volle
Transparenz über die Genehmigungsverfahren. „Die Schulen sind zum Ort
politischer Einflussnahme geworden. Das lassen wir nicht zu. Die
Erziehung unserer Kinder gehört den Eltern – nicht irgendwelchen
ideologischen Lehrwerks-Lenkern“, so Berger abschließend.