Klagenfurt/Graz (OTS) – Anlässlich der heutigen Eröffnungsfeiern für
die Koralmbahn erinnert
der Kärntner FPÖ-Chef Erwin Angerer an den großen Einsatz des
verstorbenen freiheitlichen Landeshauptmannes Jörg Haider zur
Verwirklichung des Jahrhundertprojektes. „Ohne Jörg Haider würde es
den Koralmtunnel und damit die Koralmbahn nicht geben! Mit der
heutigen Eröffnung wird eine Vision unseres verstorbenen
Landeshauptmannes mehr als 17 Jahre nach seinem Tod Wirklichkeit. Auf
dem Weg dorthin gab es nicht nur massiven Gegenwind aus Wien – auch
Gaby Schaunig von der SPÖ Kärnten stimmte gegen die finanzielle
Beteiligung Kärntens zur Beschleunigung und Verwirklichung dieses
Zukunftsprojektes. Doch Jörg Haider blieb zum Wohle unseres Landes
hartnäckig. Heute feiert man die Koralmbahn zurecht als
Jahrhundertprojekt, das Menschen und Regionen verbindet. Wir sagen
daher: Danke, Jörg!“
Die Koralmbahn verbinde nicht nur die Steiermark mit Kärnten,
sondern sie verbinde ganz Europa von der Ostsee bis zur Adria. „Der
einzige Wermutstropfen ist, dass die Kärntner Landesregierung mehr
als 10 Jahre verschlafen hat und unvorbereitet in diese neue Zeit
geht. Wir hätten schon längst eine Lösung für den Zentralraum mit dem
Lückenschluss zwischen Klagenfurt und Villach gebraucht und das
Logistikzentrum in Fürnitz mit Leben erfüllen müssen. Kärnten müsste
sich schon Flächen an der Koralmbahn gesichert und Technologieparks
sowie Betriebe mit neuen Arbeitsplätzen angesiedelt haben. Dazu haben
wir die Regierung mit vielen Initiativen aufgefordert“, so Angerer.
Die Steiermark sei in diesem Bereich viel weiter und habe ihre
Hausaufgaben rechtzeitig erledigt.
Die FPÖ werde alles dazu beitragen, dass die Koralmbahn
tatsächlich zur wirtschaftlichen Lebensader für Kärnten wird und
einen Beitrag zur Abwanderung aus Kärnten leisten kann, so wie es die
Intention und der große Traum von Jörg Haider war, erklärt Angerer
abschließend.