EuroSkills 2025 in Herning: Alle Infos zu Team Austria – Audio, Bild und Video

Herning/Wien (OTS) – Eine lange und ebenso erfolgreiche Nacht liegt
hinter dem
österreichischen Nationalteam der Berufe: Bei den neunten EuroSkills
in Dänemark holte das 44-köpfige Team Austria sechs Mal Gold, drei
Mal Silber und drei Mal Bronze sowie 17 Leistungsdiplome (Medaillons
for Excellence), die für herausragende Leistungen nach den
Podestplätzen vergeben werden. Damit zählt Österreich einmal mehr zu
den erfolgreichsten Nationen Europas.

Die Ergebnisliste von Team Austria finden Sie hier . (HINWEIS –
Korrektur zur früheren Liste: Sandro Flatz (Maschinenbau CAD) von der
Julius Blum GmbH aus Höchst (Vorarlberg) hat ebenfalls ein Medallion
for Excellence gewonnen)

Alle Bundesländerergebnisse im Überblick .

Die offiziellen Ergebnisse von EuroSkills im Detail finden Sie
unter diesem Link .

Alle Fotos von der „Closing Ceremony“ finden Sie kostenfrei mit
Fotocredit © SkillsAustria/Wieser/Slovencik hier .

Was sagen die Medaillengewinner:innen zu ihrem Erfolg?
Alle Infos als Statement, im O-Ton als Video und mit Fotos.

Jonas Danninger (Oberösterreich), Gold in der Kälte- und
Klimatechnik & „Best of Nation“ : „Dass es eine Medaille werden
könnte, habe ich mir schon fast gedacht. Aber dass es Gold wird – das
war nicht vorauszusehen. Das ist einfach gestört! Mein Bruder (Anm.:
Europameister von 2023 in dieser Disziplin ) hat mir extrem geholfen,
weil er einfach viel Fachwissen hat, und auch mein Papa war eine
riesige Unterstützung. Am Anfang denkt man nicht so sehr an den
Druck, aber er wird von Tag zu Tag stärker. Ich habe mir eigentlich
gedacht, nach der Competition fällt er ab – aber bis zur Siegerehrung
ist er immer größer geworden. Als dann mein Name gefallen ist, ist
auf einmal alles von mir abgefallen, gefühlt ein paar Tonnen Last.
Die drei Wettkampftage waren intensiv. Am ersten lief alles perfekt,
ich habe fast keine Fehler gemacht. Am zweiten dachte ich, es sei
schlecht gelaufen, habe aber trotzdem kaum Punkte verloren. Und am
dritten war die Fehlersuche in der Kältetechnik nochmal eine richtig
harte Herausforderung – aber auch die habe ich offenbar gut
gemeistert. Warum die Familie Danninger in der Kälte- und
Klimatechnik so stark ist? Ganz klar: das liegt an meinem Papa. Er
ist ein Wahnsinn als Experte. Mit ihm zusammenzuarbeiten ist etwas
Besonderes, weil man Dinge austauscht, die man mit keinem anderen
Trainer besprechen könnte. Es geht nicht nur um Technik, sondern auch
um das Zwischenmenschliche. Gerade das macht den Unterschied – man
kommt auf Fehler drauf, auf die man sonst nie gekommen wäre. Und die
Medaille? Daheim gibt es bisher noch keinen eigenen Schrein für die
Medaillen – aber den werden wir jetzt bauen.“ ( hier zur Audio-Datei
, hier zum Video , hier zum Foto )

Leonie Tieber (Steiermark), Gold in der Kfz-Technik: „Ganz
ehrlich: Ich habe es noch nicht realisiert. Damit habe ich überhaupt
nicht gerechnet. Mein Ziel war eigentlich, ein „Medallion for
Excellence“ (Anm.: Wird für besonders gute Leistungen nach dem Podium
vergeben ) zu holen. Dass es am Ende Gold geworden ist, kam völlig
überraschend. Dieser Moment ist unglaublich schön. Die ganze
Atmosphäre hier, die vielen Leute – das ist einfach mega cool. Die
Goldmedaille bedeutet mir wahnsinnig viel, weil so viele Monate
Vorbereitung und so viele Stunden Freizeit hineingeflossen sind. Und
was heißt es für mich, die allererste Frau aus Österreich und
überhaupt die erste Europameisterin in der Kfz-Technik zu sein? Für
mich persönlich macht es eigentlich keinen Unterschied, ob man
männlich oder weiblich ist. Aber es ist schon echt cool, die Erste zu
sein, die das erreicht hat. Und ich glaube, man kann allen Mädchen
damit zeigen: Kfz-Technik ist auch etwas für euch – genauso wie
andere technische Berufe. Meine Botschaft an junge Frauen ist klar:
Wenn ihr euch für Technik interessiert, dann macht es einfach. Jetzt
feiere ich zuerst mit meinem Experten Daniel. Morgen in Wien werde
ich dann meine Freundin sehen – und natürlich wird gefeiert. Meine
Eltern sind zwar nicht hier, aber sie warten daheim. Und auch wenn
ich gerade ein bisschen krank bin: Das Feiern lasse ich mir sicher
nicht nehmen.“ ( hier zur Audio-Datei , hier zum Video , hier zum
Foto )

Elena Mathis (Vorarlberg), Gold in der Hotel-Rezeption: „Was
gerade in mir vorgeht? Alles – wirklich alles! Es ist so geil,
unfassbar! Mein Kopf funktioniert noch gar nicht richtig, so
überwältigend ist das. Die letzten Sekunden waren unglaublich: Ich
war total nervös, und dann dieser lange Weg nach vorne – das war
einfach Wahnsinn. Mit der Österreich-Flagge einzumarschieren, sie
hochzuhalten, das ist das coolste Gefühl überhaupt. Oben zu stehen,
die Flagge hochzuhalten – damit ist für mich wirklich ein Traum in
Erfüllung gegangen. Das war das Beste, was ich je gemacht habe. Die
Goldmedaille bedeutet mir alles. Sie ist die Belohnung für eine harte
Vorbereitung, das hat sich wirklich ausgezahlt. Natürlich gab es auch
Auf und Abs in den drei Wettkampftagen. Vor allem am ersten Tag war
es schwierig, aber nach dem Feedback meiner Experten ist es mir viel
besser gegangen. Danach war es zwar weiterhin ein Auf und Ab, aber am
Ende hat es gepasst. Die Medaille bekommt einen besonderen Platz –
vielleicht gleich über meinem Bett, damit ich sie jeden Morgen sehe.
Und feiern werde ich zuerst mit meinen Experten Michi, Peter und Lisa
– und dann natürlich morgen mit Familie und Freunden.“ ( hier zur
Audio-Datei , hier zum Video , hier zum Foto )

Sara Sinhuber (Niederösterreich), Gold im Fliesenlegen : „Für
mich ist dieser Titel einfach unvorstellbar, unglaublich, Wahnsinn!
Ich war so nervös, mein Herz ist gerast. Als dann wirklich mein Name
aufgerufen wurde, habe ich nur gedacht: Es ist passiert! Die Schritte
auf die Bühne und der Jubel – das war einfach ein Moment zum
Genießen. Wenn so viele Leute für einen klatschen, ist das ein
unglaubliches Gefühl. Die letzten drei Tage habe ich alles gegeben,
gekämpft – und auch meine männlichen Konkurrenten in die Schranken
gewiesen. Es fühlt sich extrem gut an, zu zeigen, dass auch eine Frau
das schaffen kann. Ich glaube, wir dürfen uns Frauen wirklich nicht
unterschätzen – wir haben einiges drauf. Die Goldmedaille wird heute
natürlich mit Stolz getragen und bekommt daheim einen Ehrenplatz.
Jetzt heißt es erst einmal abwarten, bis alle anderen Ergebnisse
feststehen, und dann feiern wir gemeinsam – denn wir können alle mega
stolz auf uns sein. Zu Hause warten schon meine Familie, meine Firma
und alle, die nicht hier dabei sein konnten. Mit ihnen wird natürlich
auch gefeiert.“ ( hier zur Audio-Datei , hier zum Video , hier zum
Foto )

Johannes Gstrein (Tirol), Gold in Sanitär- und Heizungstechnik :
„Die letzten Sekunden vor der Entscheidung waren ein
unbeschreibliches Gefühl – ich war extrem nervös, konnte kaum
stillsitzen. Und dann fällt plötzlich mein Name, ich gehe aufs
Podium, spüre den Applaus – das ist einfach wunderbar. Man kann es
gar nicht in Worte fassen. Die vergangenen drei Tage waren extrem
hart, und jetzt haben wir den Lohn dafür bekommen. Damit habe ich
ehrlich gesagt überhaupt nicht gerechnet. Ich hätte mich irgendwo im
Mittelfeld gesehen – deshalb ist die Goldmedaille für mich zu 95
Prozent eine Überraschung. Wo sie zu Hause hinkommen wird, weiß ich
noch gar nicht. Daran habe ich nie ernsthaft gedacht, weil ich nicht
damit gerechnet habe, überhaupt eine Medaille zu holen. Aber
natürlich wird sie einen Ehrenplatz bekommen. Feiern werde ich mit
meiner Familie – Mama, Papa, Onkel und Tante sind vor Ort. Und
nachher stoßen wir natürlich noch mit den Kollegen an. ( hier zur
Audio-Datei , hier zum Video , hier zum Foto )

Lukas Miedler (Niederösterreich) & Lukas Ritzberger (
Oberösterreich), Gold im Betonbau : „Europameister im Betonbau – das
klingt richtig gut. Ehrlich gesagt hätten wir es nicht geglaubt, aber
jetzt haben wir es geschafft. Im Moment sind es pure Emotionen, wir
können es noch gar nicht richtig fassen. Es ist einfach nur geil!
Nach drei intensiven Wettkampftagen ist es eine riesige
Erleichterung. Uns ist ein ganzer Stein vom Herzen gefallen, weil wir
jetzt endlich wissen, dass sich alles ausgezahlt hat. Wenn wir
zurückblicken auf die letzten Wochen und Monate, dann war da
natürlich immer die Hoffnung, ganz vorne dabei zu sein. Aber die
Konkurrenz war extrem stark, spannend bis zum Schluss. Die Medaille
selbst bekommt einen Ehrenplatz – bei mir hängt sie über dem Bett,
damit ich jeden Tag daran denke und weiter träume. Und was bedeutet
uns diese Goldmedaille? Unglaublich viel. Es ist ein
unbeschreibliches Gefühl, für das wir sehr dankbar sind. Dahinter
steckt so viel Unterstützung – von unseren Firmen, die uns geholfen
und uns sogar begleitet haben, von unseren Trainern, Experten und
natürlich von der Familie. Ohne all das wäre es nicht möglich
gewesen. Jetzt heißt es: durchatmen, was essen, was trinken und
gemeinsam feiern. Den Tag genießen – das haben wir uns verdient.“ (
hier zur Audio-Datei , hier zum Video , hier zum Foto ; weitere Fotos
hier )

Miriam Haider (Oberösterreich) & Theresa Fink (Salzburg), Silber
in Mode-Technologie: „Wir können es kaum glauben. Nach all der Arbeit
und den unzähligen Stunden Vorbereitung ist es eine riesige
Erleichterung, dass es jetzt wirklich geklappt hat. Die Medaille in
der Hand zu halten, so schön glitzernd, ist einfach ein großartiges
Gefühl. In den letzten Sekunden vor der Verkündung waren wir extrem
nervös, wir haben gezittert bis zum Schluss. Und dann plötzlich
unseren Namen zu hören – das war ein unbeschreibliches, geiles
Gefühl. Auf der Bühne zu stehen, vor dieser Menschenmenge, und zu
erleben, wie alle klatschen und jubeln – das ist etwas, das man nur
einmal im Leben erfährt. Wir werden das niemals vergessen: das ganze
Rundherum hier in Dänemark, den Teamgeist bei Team Austria, den
Abschlussabend und natürlich den Blick von der Bühne ins Publikum, wo
so viele Österreicherinnen und Österreicher für uns gefeiert haben.
Die letzten drei Tage waren anstrengend, ein ständiges Auf und Ab der
Gefühle, aber am Ende hat alles gepasst. Umso größer ist die
Überraschung, dass wir tatsächlich Vize-Europameisterinnen geworden
sind. Zwischendurch hatten wir Fehler, die wir zum Glück ausbessern
konnten, und es war wirklich knapp. Deshalb sind wir jetzt umso
stolzer und glücklicher, dass es geklappt hat. Gefragt, mit wem wir
feiern werden, ist die Antwort klar: mit Familie, Freunden und dem
ganzen Team – und zwar mit einer richtig fetten Medaillen-Party! Auf
einer Medaille von 1 bis 10 ist diese Medaille eine glatte 10.“ (
hier zur Audio-Datei , hier zum Video , hier zum Foto )

Martin Riegler (Oberösterreich), Silber in der Anlagenelektrik :
„Mein Puls war unglaublich hoch – 110, obwohl ich nur dagesessen bin.
Ich war so nervös, ich wusste wirklich nicht, was rauskommt. Und dann
fällt plötzlich mein Name, Team Austria steht da, und klar war: Ich
bin Vize-Europameister. Das war ein Wahnsinn. Wie überraschend dieser
zweite Platz für mich war? Sehr! Die Top 5 lagen extrem eng
beieinander. Ich wusste, dass ich gut dabei bin, aber dass es am Ende
Silber wird, hätte ich nicht gedacht. Umso mehr fühlt es sich wie die
Belohnung für die letzten Monate an, in die ich so viel investiert
habe. Da fällt einfach ein riesiger Druck ab. Natürlich gab es
während des Wettbewerbs auch Momente, wo ich dachte: „Jetzt schmeiß
ich hin.“ Vor allem am dritten Tag, da war es richtig beschissen –
aber so ging es eigentlich allen. Am Ende hat sich das wieder
ausgeglichen. Die Silbermedaille bekommt einen Platz in meinem
Zimmer. Aber bevor ich sie aufhänge, wird sie zuerst den Eltern, der
Familie und den Freunden gezeigt – die freuen sich alle riesig mit
mir. Und klar: Jetzt wird gefeiert. Was ich aus Dänemark mein Leben
lang nicht vergessen werde? Die ganze Woche. Schon gestern, als der
Bewerb vorbei war, haben wir gemeinsam gefeiert. Da ist so eine Last
abgefallen. Man wird von Tag zu Tag nervöser, selbst wenn man gar
nicht mehr am Bewerb ist. Dieses Gefühl nehme ich mit. Und ja, kurz
vor der Entscheidung habe ich mir eigentlich nicht mehr viel
erwartet. Ich dachte, vielleicht reicht es fürs Podium, aber rechnete
nicht fix mit einer Medaille. Umso größer war dann die Freude, dass
es tatsächlich Silber geworden ist.“ ( hier zur Audio-Datei , hier
zum Video , hier zum Foto )

Markus Manser (Vorarlberg), Silber im Bodenlegen : „Alles ist
super gelaufen – und ehrlich gesagt hätte ich das am Tisch nicht mehr
erwartet. Ich war brutal nervös und einfach nur überrascht, als es
dann tatsächlich geklappt hat. Es ist eine riesige Gaudi, und mir
fehlen gerade die Worte. Die letzten drei Tage waren extrem
anstrengend und stressig. Im Kopf geht man alles zig Mal durch, und
gerade beim Bewerb kontrolliert man lieber zwei Mal, dass wirklich
alles zu 100 Prozent passt. Jetzt, nach dieser Anspannung, ist die
Erleichterung einfach riesig. Vize-Europameister – das klingt
unglaublich. Die Silbermedaille bekommt bei mir in der Küche einen
Platz, damit sie alle sehen können. Zu Hause wartet ein großer
Empfang – meine Familie, die ganze Verwandtschaft, meine Firma, mit
der ich auch trainiert habe. Ich habe schon unzählige Nachrichten
bekommen, selbst während ich hier angestanden bin, habe ich gespürt,
wie viele Leute daheim mitfiebern. Allen jungen Menschen, die
überlegen, Bodenleger zu werden, sage ich: Es ist ein schöner Beruf.
Man geht am Morgen auf eine Baustelle, sieht den Ausgangszustand –
und am Ende ist da ein fertiger Wohnraum. Dieses direkte Ergebnis,
das man mit den eigenen Händen schafft, ist das Schönste daran.“ (
hier zur Audio-Datei , hier zum Video , hier zum Foto )

Katharina Höller (Steiermark), Bronze im Malen : „Ja, die Tränen
waren vorher schon da, und jetzt sind es noch ein paar mehr geworden.
Ich bin einfach froh, dass ich das Podium geschafft und mein Ziel
erreicht habe – mir fehlen fast die Worte. Die letzten Minuten vor
der Bühne waren schrecklich, ich war unglaublich nervös. Und als dann
mein Name aufgerufen wurde, konnte ich es kaum glauben. Nach dem
Bewerb war ich eher skeptisch eingestellt, deshalb war es umso
cooler, tatsächlich am Podium zu stehen. Jetzt freue ich mich auf
alle, die mit mir feiern: Mama, Papa, mein kleiner Bruder, mein Chef
– und natürlich alle, die mitgereist sind. Daheim schaut das ganze
Dorf im Feuerwehrhaus den Livestream, alle fiebern mit. Die letzten
drei Tage waren anstrengend, aber es war eine mega Erfahrung, dabei
zu sein. Das werde ich für immer in Erinnerung behalten. Was ich
mitnehme aus Dänemark? Alles – die Leute, die Stimmung, vor allem den
Zusammenhalt im Team Austria. Egal ob Bursche oder Mädchen, wenn es
jemandem schlecht geht, stehen alle füreinander da. Und ja, ich habe
auch gezeigt: Frauenpower zählt. Wir Frauen können genauso in einem
männlich dominierten Beruf bestehen.“ ( hier zur Audio-Datei , hier
zum Video , hier zum Foto )

Daniel Schinagl (Oberösterreich), Bronze im Schweißen: „Die
Freude über die Bronzemedaille ist riesig – ich bin einfach nur
glücklich, dass sich die ganze Vorbereitung und die harte Arbeit
ausgezahlt haben. Ein großer Dank geht an meine Firma, meine
Vorgesetzte, und natürlich an meine Familie für den Rückhalt und die
Unterstützung. Der Moment, als mein Name aufgerufen wurde, war ein
echter Gänsehaut-Moment. Ich war sprachlos, das kann man gar nicht
beschreiben. Die Medaille kommt für mich sehr überraschend, weil das
Niveau extrem hoch war. Alle waren topmotiviert, wir haben an allen
drei Bewerbstagen alles gegeben – umso cooler, dass es am Ende für
Bronze gereicht hat. Die drei Tage waren anstrengend, mit Höhen und
Tiefen. Am zweiten Tag hatte ich ein kleines Down, aber der erste und
dritte Tag sind richtig gut gelaufen. Die Bronzemedaille bekommt
daheim in meiner neuen Wohnung einen Ehrenplatz – wahrscheinlich baue
ich mir sogar eine Vitrine, vielleicht schweiße ich mir eine selbst.
Und gefeiert wird natürlich auch: zuerst mit meinen Vorgesetzten, die
hier dabei sind, dann morgen beim Empfang in Wien in der
Wirtschaftskammer, und am Montag geht’s mit meinen Freunden weiter.“
( hier zur Audio-Datei , hier zum Video , hier zum Foto )

Tarik Begeta und Stefan Tomp (beide Wien), Bronze in IT Network
Systems Administration: „Die Freude über die Bronzemedaille ist
riesig – und ehrlich gesagt kaum in Worte zu fassen. Nach dem letzten
Tag hatten wir so viele Probleme, dass wir beide überzeugt waren: Der
Medaillentraum ist vorbei. Umso unglaublicher war der Moment, als
plötzlich unsere Namen aufgerufen wurden. Wir konnten es nicht
glauben, es war nur noch Schreien, Umarmen, pure Freude. Monatelang
haben wir auf diesen Augenblick hingearbeitet – unzählige Stunden in
der Schule, Training, Vorbereitung. Genau dafür war es die perfekte
Belohnung. Jetzt gönnt sich Tarik erstmal Urlaub, ganz ohne Laptop.
Ich selbst starte in zehn Tagen wieder in den Alltag: Netzwerktechnik
im Job und dazu das Studium – stressig wird es schnell genug. Heute
wird aber gefeiert, mit dem ganzen Team Austria, mit allen, die hier
sind, und natürlich mit der Familie, die extra angereist ist. Auch
die Medaille hat schon ihren Platz: Bei mir kommt sie in eine Ikea-
Vitrine, die ich mir dafür ausgesucht habe. Und bei Stefan wird sie
neben das Medaillon vom Vorjahr gestellt. Was wir nie vergessen
werden, sind die Probleme am dritten Tag – von kurzen Erfolgsmomenten
direkt in ein Chaos. Wir haben schon gehofft, wenigstens ein
Medallion for Excellence mitzunehmen, und jetzt halten wir Bronze in
den Händen. Sie glänzt noch richtig schön, und wir sind einfach nur
glücklich.“ ( hier zur Audio-Datei , hier zum Video , hier zum Foto )

Der traditionelle Empfang von Team Austria in der
Wirtschaftskammer Österreich findet am Sonntagabend im Rahmen des
Events „Stars of Skills – Powered by BAWAG“ statt. (PWK367/HSP)