Erinnerungen an ein sehr kurzes Leben

Wien (OTS) – Ein Netzwerk von Fotograf*innen hält sogenannte
Sternenkinder auf
Bildern fest. Hebamme Veronika Hammer spricht in der neuesten Ausgabe
des Vinzenz magazin über dieses sensible Thema und wie die Fotos den
Eltern beim Abschiednehmen und Erinnern helfen.

Sternenkinder sind Babys, die vor, während oder kurz nach der
Geburt sterben. Babys, die nie nach Hause gebracht werden können.
Eine ganz spezielle Trauerarbeit bietet Veronika Hammer, die im St.
Josef Krankenhaus Wien als Hebamme tätig ist, an. Sie fertigt, wenn
gewünscht, das erste und zugleich letzte Foto des Sternenkindes an.
„Beim Betrachten der Bilder sehen die Eltern nicht nur ihr Kind, sie
spüren auch ihren Schmerz und ihre Trauer über den Verlust. Doch nur
wenn sie sie durchleben, können sie aus diesen Gefühlen auch wieder
herausgehen“, erklärt die 35-jährige, die bisher 40 Fotos dieser Art
gemacht hat. Sie ist eine von 650 Fotograf*innen, die im
deutschsprachigen Raum kostenlos für das Netzwerk „Dein Sternenkind“
arbeiten.

Zwtl.: Wenn das Handgelenk schmerzt

Das Karpaltunnelsyndrom (KTS) ist eine der häufigsten
schmerzhaften Erkrankungen am Handgelenk, besonders gefährdet sind
Frauen über 50. Zwei bis drei Prozent von ihnen sind betroffen.
„Ursachen hierfür sind einerseits hormonelle Gründe, aber meistens
ist es der Druck auf den Medianus-Nerv durch wiederholte Belastung
des Handgelenks, zum Beispiel durch die Arbeit am PC“, erklärt OA Dr.
Matthias Wlk, Facharzt für Orthopädie, orthopädische Chirurgie und
Rheumatologie am Herz Jesu Krankenhaus Wien.

In Österreich finden jährlich rund 15.000 Operationen zur
Behebung des KTS statt, davon der Großteil in offener OP-Technik. Es
gibt aber auch schonende, minimalinvasive OP-Techniken – die
Kliniken, an denen die Vinzenz Gruppe beteiligt ist, sind bei diesen
Methoden führend. Und in einigen Kliniken wird seit neuestem auch
eine Methode angeboten, die Ultraschalltechnologie integriert. Dieser
Eingriff kann tagesklinisch und unter Lokalanästhesie durchgeführt
werden. KTS-Operationen werden im Herz-Jesu Krankenhaus Wien, dem
Orthopädischen Spital Speising, dem St. Josef Krankenhaus Wien sowie
dem Göttlicher Heiland Krankenhaus Wien durchgeführt.

Zwtl.: Schlaftherapie und Schwangerschaftsdiabetes

Zwei weitere Medizin-Themen, von denen viele Menschen betroffen
sind, werden ebenfalls im aktuellen Vinzenz magazin behandelt. Rund
800.000 bis 1,2 Millionen Menschen leiden in Österreich unter
schlafassoziierten Atmungsstörungen. Um möglichst viele diese Patiet*
innen behandeln zu können, bietet Österreichs größte
schlafmedizinische Teleambulanz im Herz-Jesu Krankenhaus Wien die
Möglichkeit, Dank digitaler Technik Diagnose und Therapie von zu
Hause aus durchzuführen. Wie das genau funktioniert und welche
Vorteile diese Möglichkeit bietet, erzählt ein Patient. Die
medizinischen Hard Facts dazu erklärt Dr.in Katharina Mühlbacher,
ärztliche Leiterin des Schlaflabors.

Schwangerschaftsdiabetes ist die häufigste Erkrankung von Müttern
in spe. Etwa jede zehnte Schwangere erkrankt daran. Fragen rund um
diese Diagnose beantwortet im aktuellen Magazin Dr.in Sandra Walter,
Leiterin der Gestationsdiabetes-Ambulanz im St. Josef Krankenhaus
Wien. Sie erklärt, warum die Zahl der Betroffenen in den letzten
Jahren immer weiter steigt, welche Risikofaktoren es neben familiärer
Vorbelastung und Übergewicht noch gibt, wann und wie die Diagnose
gestellt werden kann sowie welche Therapiemöglichkeit es gibt.

Zwtl.: Ärztin und Ordensfrau

In einem sehr persönlichen Interview erzählt Sr. Dr.in Isabelle
Allmendinger zum einen von ihrem Leben in der Ordensgemeinschaft der
Salvatorianerinnen, zum anderen von ihrer Arbeit als
Palliativmedizinerin am Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern.
Auch sensible Themen wie die Unterstützung für Menschen am Lebensende
und assistierter Suizid, werden offen angesprochen.

Zwtl.: Alt genug für die Zukunft

2045 wird jede zehnte Person in Österreich über 80 Jahre alt
sein. Das bedeutet auch: Die Entwicklung zwischen wachsenden
Bedürfnissen und schrumpfenden Ressourcen betrifft das Gesundheits-
und Sozialwesen unmittelbar. Darum will die Vinzenz Gruppe „nicht
warten, bis der Wandel uns überrollt, sondern ihn aktiv gestalten“,
sagt Michael Heinisch Vorsitzender der Geschäftsführung. Ein
Impulspapier, in Zusammenarbeit mit Fachleuten aus Forschung,
Ökonomie und Versorgung erstellt, liefert dazu konkrete Perspektiven.
Welche das sind und was es jetzt braucht, um Forderungen von Expert*
innen zu erfüllen, finden Sie in der Winterausgabe des Vinzenz
magazin.

Zwtl.: Vinzenz magazin : Verfügbar als Print- und Onlinemagazin

Das Magazin der Vinzenz Gruppe mit diesen und vielen weiteren
Beiträgen erscheint als Printmagazin viermal pro Jahr und richtet
sich an Menschen, die sich für Gesundheitsthemen begeistern.

Seit 2025 erscheint das Vinzenz magazin ebenfalls in digitaler
Form. Damit hat die Vinzenz Gruppe eine moderne Plattform geschaffen,
um laufend aktuelle Themen aus dem Gesundheitsbereich aufzugreifen
und darüber auch außerhalb der Printausgabe zu berichten. Die
digitale Ausgabe ist unter www.vinzenz-magazin.at aufzurufen.

Darüber hinaus kann die aktuelle Printausgabe kostenlos abonniert
werden. Das Magazin als PDF können Sie hier herunterladen.

Zwtl.: Vinzenz Gruppe: Gesundheit kommt von Herzen

Die Vinzenz Gruppe ist eines der größten gemeinnützigen
Gesundheits- und Sozialunternehmen Österreichs. Von der Prävention,
über den klinischen Bereich bis hin zu Pflege und Rehabilitation
begleiten wir die Menschen in allen Lebensphasen mit einem
vielfältigen Angebot und innovativen neuen Lösungen.

1995 von Ordensfrauen mit langer Tradition und Erfahrung in der
Krankenpflege gegründet, verbinden wir tief verwurzelte christliche
Werte mit jeder Menge Innovationsgeist, um die Gesundheitsversorgung
Österreichs in Zeiten der Veränderung ganzheitlich
weiterzuentwickeln.

Mit rund 10.000 Mitarbeiter*innen in unseren Krankenhäusern, in
den zahlreichen Pflege- und Rehabilitationseinrichtungen sowie mit
neuen Angeboten wie unseren Gesundheitsparks begleiten wir immer mehr
Menschen immer individueller bei Gesundheitsfragen & Krankheit,
analog und digital.

Weil wir überzeugt sind, dass in Zukunft die besten Angebote aus
der Kraft eines inspirierenden Miteinanders entstehen, betreiben wir
immer mehr Angebote gemeinsam mit unseren Partner*innen. Dafür suchen
wir laufend neue Kooperationen. Denn eine neue Welt der Gesundheit
und des Sozialen, entsteht erst im Miteinander. Ermächtigt die
Menschen. Und kommt von Herzen.

www.vinzenzgruppe.at