emove-austria.gv.at: Neue zentrale Online-Plattform bündelt Informationen zur E-Mobilität

Wien (OTS) – Mit der Präsentation der neuen Online-Plattform
emove-austria.gv.at
setzt das Mobilitätsministerium (BMIMI) einen weiteren Meilenstein
für die Mobilitätswende in Österreich. Die Website, die im Rahmen der
Initiative eMOVE Austria entwickelt wurde, bietet erstmals einen
zentralen, transparenten und laufend aktualisierten Überblick zu
Zahlen, Daten, Fakten und Förderungen rund um die E-Mobilität.
Gleichzeitig zog Mobilitätsminister Peter Hanke bei einer
Pressekonferenz eine umfassende Bilanz zum E-Mobilitätsjahr 2025 und
spricht von einem Wendepunkt für die E-Mobilität in Österreich.

„Die E-Mobilität ist ein zentraler Baustein auf unserem Weg zur
Mobilitätswende, politisch wie gesellschaftlich“, betonte
Mobilitätsminister Peter Hanke. „Mit eMOVE Austria haben wir im
vergangenen Jahr klare Signale gesetzt, durch gezielte Förderungen,
den massiven Ausbau der Ladeinfrastruktur und nun auch durch
transparente Information. Die neue Plattform emove-austria.gv.at
steht für unseren Anspruch, Vertrauen durch Wissen zu schaffen und
die Menschen auf diesem Weg mitzunehmen.“

Zwtl.: Zentrale Plattform für Information, Transparenz und Vertrauen

Die neue Website emove-austria.gv.at wurde in den vergangenen
Monaten vom Mobilitätsministerium gemeinsam mit der AustriaTech und
der dort angesiedelten OLÉ – Österreichs Leitstelle für
Elektromobilität entwickelt. Sie dient künftig als zentrale
Anlaufstelle für alle Fragen rund um E-Mobilität in Österreich, von
Fahrzeugzulassungen über Ladeinfrastruktur bis hin zu rechtlichen
Rahmenbedingungen und Fördermaßnahmen.

Ziel der Plattform ist es, fundierte Entscheidungsgrundlagen zu
schaffen, sowohl für private Haushalte als auch für Unternehmen,
Kommunen und Organisationen und damit auch bestehende Vorbehalte
gegenüber der E-Mobilität abzubauen. Neben einem umfangreichen Zahlen
– und Datenbereich bietet die Website strukturierte Informationen
entlang der vier Säulen eRide, eCharge, eBus und eTruck, einen
umfassenden FAQ- und Glossarbereich sowie aktuelle Neuigkeiten.

Zwtl.: Plattform bietet verlässliche Daten als Grundlage für
Entscheidungen

Martin Russ, Geschäftsführer der AustriaTech, unterstreicht die
Bedeutung der Plattform für unterschiedliche Zielgruppen: „emove-
austria.gv.at bündelt die zentralen Entwicklungen der E-Mobilität in
Österreich für die breite Öffentlichkeit – auf Basis verlässlicher
Daten. Diese Informationen aus unterschiedlichen Quellen zu sammeln,
aufzubereiten und einzuordnen ist ein wichtiger Schritt um belastbare
Orientierung für Unternehmen, Kommunen und Bürger:innen zu geben.“

Die Plattform wird mit laufend aktualisierten Daten gespeist und
macht transparent, wo das Netz gut ausgebaut ist, wo sich Bewegung
abzeichnen und wo Handlungsbedarf besteht. Martin Russ erklärt: „ So
können Nutzerinnen und Nutzer, Unternehmen und Verantwortliche die
aktuelle Entwicklung des Ladenetzes dynamisch mitverfolgen .“

Zwtl.: E-Mobilitätsjahr 2025: Deutliche Fortschritte in allen
Bereichen

Im Rückblick auf das Jahr 2025 zeichnete Mobilitätsminister Hanke
ein klares Bild. Die E-Mobilität entwickelt sich äußerst positiv und
gewinnt in allen Fahrzeugsegmenten deutlich an Bedeutung. So waren im
Jahr 2025 bereits mehr als 21 Prozent aller Neuzulassungen im Pkw-
Bereich elektrisch, ein deutlicher Anstieg gegenüber rund 17 Prozent
im Jahr 2024. Insgesamt sind mittlerweile über 250.000 E-Pkw auf
Österreichs Straßen unterwegs.

Auch im öffentlichen Verkehr zeigt sich ein klarer Trend. Jeder
fünfte neu zugelassene Bus war 2025 ein E-Bus, in den letzten Monaten
des Jahres sogar jeder zweite. Insgesamt verkehren bereits rund 500 E
-Busse in Österreich. Im Nutzfahrzeugbereich nahm die Zahl der
schweren E-Lkw der Klassen N2 und N3 sowie schwerer Sattelzüge
deutlich zu: 5,9 Prozent der Neuzulassungen entfielen 2025 auf
elektrisch betriebene Fahrzeuge, 2024 waren es noch ca. zwei Prozent.

Zwtl.: Ultra-Schnellladepunkte liefern Gesamtleistung von einem
Gigawatt

Besonders stark entwickelte sich die Ladeinfrastruktur. Innerhalb
eines Jahres wuchs die Zahl der öffentlichen Ladepunkte um rund 9.000
auf über 35.000. Die Zahl der Ultra-Schnellladepunkte mit über 150
Kilowatt Ladeleistung hat sich auf rund 4.000 mehr als verdoppelt und
erreicht mittlerweile eine Gesamtleistung von rund einem Gigawatt.
„Diese Zahlen zeigen klar, wir sind auf dem richtigen Weg“, so Hanke.
„Die technische Entwicklung ist da. Unsere Aufgabe ist es nun, diese
auch in den Köpfen der Menschen zu verankern. Genau dabei hilft eine
Plattform wie emove-austria.gv.at.“