Doppelbudget zeigt sich nicht familien- und arbeitnehmer:innenfreundlich

Wien (OTS) – Das Doppelbudget ist in aller Munde. Im Gegensatz zu den
Unternehmen
sehen sich vor allem Arbeitnehmer:innen und Familien mit drastischen
Einsparungen konfrontiert. Besonders kritisch sieht der Vorsitzende
der FCG-ÖAAB-Fraktion in der Arbeiterkammer Wien die weitere Nicht-
Valorisierung von Familienleistungen und die Kürzungen der
Lohnnebenkosten. „Ausgerechnet bei Familien und Kindern den Sparstift
anzusetzen wirkt, als wolle man nicht in die Zukunft denken“, wundert
sich Fritz Pöltl. „Miete, Lebensmittel, Strom und viele andere Güter
des täglichen Lebens sind auf einem Niveau, das für die Menschen in
unserem Land immer schwerer zu stemmen ist. Ihnen durch den Wegfall
der Valorisierung einen Teuerungsausgleich wegzunehmen ist schlicht
unverantwortlich“, so Pöltl.

Zwtl.: Hoffentlich nicht auch Pendler:innen im Visier

Durch die gestiegenen Treibstoffpreise stehen auch die
Arbeitswegkosten und damit auch das Pendlerpauschale wieder vermehrt
in der öffentlichen Diskussion. Was das Budget bei diesem Thema
vorsieht, ist noch komplett offen. „Wir appellieren aber bereits
jetzt an den Finanzminister, das Budgetdefizit nicht auf dem Rücken
der Pendlerinnen und Pendler zu sanieren“, so Pöltl. Das wäre eine
weitere Belastung für Arbeitnehmer:innen. Das kann wohl nicht im
Sinne einer „Arbeiterpartei“ sein, so Pöltl abschließend.