„Bewusst gesund“ über den Run auf die Gürtelrose-Impfung

Wien (OTS) – Dr. Christine Reiler präsentiert im
ORF-Gesundheitsmagazin „Bewusst
gesund“ am Samstag, dem 29. November 2025, um 17.30 Uhr in ORF 2 und
auf ORF ON folgende Beiträge:

Gürtelrose – Folge einer Kinderkrankheit

Kaum wurde die Gratisimpfung gegen Gürtelrose angeboten, war sie auch
schon vergriffen. Kein Wunder – die Krankheit ist oft äußerst
schmerzhaft. Und wer kann, versucht sie zu vermeiden. Das Risiko,
Herpes Zoster bzw. Gürtelrose zu bekommen, steigt ab dem 50.
Lebensjahr. Eine vorangegangene COVID-19-Infektion erhöht, wie man
mittlerweile weiß, die Wahrscheinlichkeit zusätzlich – vor allem bei
Frauen ab 65 Jahren. Die ehemalige ORF-Moderatorin Martina Rupp macht
schon länger in ihrem Podcast auf die Gefahr der Gürtelrose
aufmerksam. Sie war Ende 50, als sie sich auf einmal müde und
antriebslos fühlte. Ein Stechen unter der linken Brust ließ sie an
einen Herzinfarkt denken. Doch dann bildete sich ein Ausschlag auf
ihrem Körper. Die Diagnose: Gürtelrose. Sechs Wochen lang musste die
Moderation starke Schmerzmittel nehmen, um das Virus in den Griff zu
bekommen. Mittlerweile geht es Martina Rupp wieder gut. Gestaltung:
Steffi Zupan

Studiogespräch: Gratis-Impfprogramm – der Run auf die Gürtelrose-
Impfung

Seit November 2025 stehen die Impfung gegen Gürtelrose (Herpes Zoster
) und die Impfung gegen Pneumokokken in Österreich für Menschen ab 60
Jahren sowie für bestimmte Risikogruppen kostenlos zur Verfügung. Das
kostenfreie Impfprogramm wurde erweitert, um ältere Personen und
Immungeschwächte besser zu schützen. Gürtelrose wird durch das
Varizellen-Zoster-Virus ausgelöst, das nach einer durchgemachten
Feuchtblattern-Infektion lebenslang im Körper verbleibt. Bei
geschwächtem Immunsystem kann es reaktiviert werden und die
schmerzhafte Erkrankung verursachen. Mit der Impfung kann ein hoher
langfristiger Schutz erreicht werden, insbesondere in höheren
Altersgruppen, in denen das Erkrankungsrisiko steigt, erklärt Prim.
Univ.-Doz. Dr. Robert Müllegger, Facharzt für Haut- und
Geschlechtskrankheiten und Vorstand der Abteilung für Dermatologie am
Landesklinikum Wiener Neustadt.

„Maushand“ – wenn der Arbeitsalltag zur Belastung wird

Stundenlanges Arbeiten am Computer ist für viele Menschen längst zur
Normalität geworden – im Büro, im Homeoffice oder in der Freizeit.
Doch mit der zunehmenden Bildschirmzeit steigt auch das Risiko für
gesundheitliche Beschwerden, die oft unterschätzt werden. Eine der
häufigsten Begleiterscheinungen: die sogenannte „Maushand“. Typische
Symptome sind Schmerzen im Handgelenk, Unterarm, Ellbogen oder in der
Schulter, Taubheitsgefühle sowie eine eingeschränkte Beweglichkeit.
Ursache ist meist eine Kombination aus schlechter Ergonomie am
Arbeitsplatz, fehlenden Pausen und dauerhaft angespannter
Körperhaltung. Besonders gefährdet sind Menschen, die über längere
Zeiträume hinweg in starrer Position arbeiten – ohne regelmäßige
Unterbrechung oder Ausgleichsbewegungen. Was neben gezielten Übungen
hilft, sind Hilfsmittel wie beispielsweise Auflagen am Schreibtisch
oder eine ergonomische Computermaus. Gestaltung: Steffi Zupan

„Bewusst gesund“-Tipp zum Thema Hexenschuss

Man kennt das: Plötzlich schießt ein heftiger Schmerz in den unteren
Rücken, oft ausgelöst durch eine ruckartige Bewegung oder durch
Verspannungen. Ein Hexenschuss – Mediziner:innen sprechen von Lumbago
– tritt oft unerwartet auf und lässt den unteren Rücken erstarren.
Bewegungsunfähigkeit und das Gefühl, als wäre der Rücken „blockiert“,
können die Folge sein. Mögliche Ursachen sind Bewegungsmangel oder
eine Fehlhaltung. Was man gegen einen Hexenschuss tun kann, erklärt
Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn.

Sprossen – kleine Nährstoffbomben für den Winter

Frisch, knackig und voller Nährstoffe: Sprossen gelten als wahre
Gesundheitsbooster. Egal ob Radieschen-, Mungobohnen- oder auch
Getreidekeimlinge – die kleinen Pflänzchen sind reich an Vitaminen,
Mineralstoffen, Antioxidantien und Eiweiß. Schon wenige Gramm liefern
wertvolle Inhaltsstoffe, die das Immunsystem stärken, den
Stoffwechsel ankurbeln und den Körper mit Energie versorgen. Man kann
Sprossen ganz leicht selbst zu Hause, beispielsweise auf dem
Fensterbrett, ziehen. Ernährungswissenschafterin Gabriele Homolka
erklärt, wie es geht, welche Sorten besonders bekömmlich sind und
worauf man bei der Zubereitung der Sprossen achten sollte.
Gestaltung: Vroni Brix