Wien (OTS) – Die 300. Folge „Zurück zur Natur“ wird in Wien gefeiert:
Maggie
Entenfellner ist in der neuen Ausgabe am Sonntag, dem 24. Mai 2026,
um 17.55 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON unterwegs in der Donaustadt, dem
22. Wiener Bezirk. Im Nordosten der Stadt gelegen, ist er mit seinen
228.000 Einwohnerinnen und Einwohnern und einer Fläche mit 100
Quadratkilometern der größte und auch der grünste Bezirk der
Bundeshauptstadt: Mehr als die Hälfte der Fläche ist Natur. Daran hat
auch der Schulgarten Kagran seinen Anteil. Hier gibt Gärtnerin
Beatrice Hagenberger Maggie Entenfellner Tipps zum Umtopfen. Im Café
Schillwasser inmitten der Lobau gibt es rare saisonale
Köstlichkeiten: Hopfensprossen-Frittata und Gundermann-Sirup. Und
Glaskünstlerin Simone Svoboda gibt alten Dingen mit ordentlich Hitze
neuen Glanz.
„Zurück zur Natur: Wien Donaustadt“ am 24. Mai um 17.55 Uhr in
ORF 2 und auf ORF ON
Auf über sechs Hektar erstreckt sich der Schulgarten der
Berufsschule für Gartenbau und Floristik neben der U1 Station Kagran.
Hier findet man fast alles, was das Gärtnerherz begehrt. Es gibt von
einem griechischen über einen Kräuter-, burgenländischen Gemüse-,
steirischen Beeren- bis zu einem Monet-Garten und noch viel mehr so
gut wie alle Gartenformen, die in unseren Breitengraden vorkommen.
Man findet ebenso Glashäuser und Folientunnel wie verschiedenste
Sträucher, an denen sich die Schüler:innen im Heckenschneiden üben
können. Viel Arbeit für die beiden leidenschaftlichen Gärtner:innen
Beatrice Hagenberger und Christoph Platz, die sich liebevoll um die
Pflanzen kümmern.
Das Café Schillwasser inmitten der Lobau betreibt eine Gruppe von
Freunden mit einem gemeinsamen Ziel: ein Wohnzimmer fürs Grätzel zu
schaffen. Alle sind Quereinsteiger:innen, die meisten kommen aus dem
Sozialbereich. Kennengelernt haben sie sich auf der Kleinen
Stadtfarm, einem Zusammenschluss von rund 20 ökologischen oder
sozialen Vereinen und Initiativen. Als 2022 das Café am Hof einen
Betreiber suchte, schlossen sie sich zusammen, um das Café
hauptberuflich zu betreiben. Die Speisekarte ist vegetarisch bis
vegan, verarbeitet wird vorzugsweise Gemüse der Kleinen Stadtfarm.
Koch Alwin kreiert fast wöchentlich neue Gerichte, gerne
Traditionelles mit einem gewissen Twist. So steht passend zur
Jahreszeit die zubereitete Hopfensprossen/Hopfenspargel-Frittata auf
dem Menüplan. Bei den Sirupen gibt es Außergewöhnliches: So wird hier
Magnolien-, Feigenblatt- oder Wildorangensirup, je nachdem, was
gerade am Hof reif ist, gemacht. Diesmal ist der Gundermann die
Hauptzutat.
Simone Svoboda hat ihr Atelier „Kunstherum“ 2017 in der
Donaustadt gegründet. Sie arbeitet ausschließlich mit Altglas. In der
Sendung schmilzt sie gebrauchte Flaschen so zusammen, dass daraus
neue originelle Blumenvasen entstehen. Oder sie verarbeitet sie zu
Trinkgläsern und gibt dem alten Glas so einen neuen Verwendungszweck.
Bunte Glasscherben aus anderen Glashütten, Glas, dass sonst
weggeschmissen worden wäre, legt sie zu „Mandaglas“ – also zu
Mandalas aus Glas.