St. Pölten (OTS) – Mit scharfer Kritik reagiert der Verkehrssprecher
und
Landtagsabgeordnete der Grünen Niederösterreich, Georg Ecker, auf die
aktuellen Tariferhöhungen im Verkehrsverbund Ost-Region (VOR). Dass
ausgerechnet angesichts massiver Einschränkungen durch die Sperre der
S-Bahn-Stammstrecke an der Preisschraube gedreht wird, sei den
Pendler:innen im Land nicht zumutbar. „Es ist nicht fair, dass
umweltfreundliche Mobilität in Niederösterreich immer teurer wird,
während Schwarz-Blau weiterhin hunderte Millionen Euro in
Transitrouten betonieren will. Darunter leidet nicht nur die Umwelt,
sondern auch die Familien, für die Schwarz-Blau mit roter
Unterstützung das Leben immer teurer macht“, stellt Georg Ecker klar.
Besonders der Zeitpunkt stößt sauer auf: „Eine Preiserhöhung im
VOR ist angesichts der Stammstrecken-Sperre völlig unangemessen. Wer
den Menschen ein überlastetes Ausweichnetz zumutet und gleichzeitig
die Tarife anhebt, betreibt eine völlig verfehlte Verkehrspolitik.
Das ist zutiefst unfair gegenüber all jenen, die sauber mobil sein
wollen oder schlicht auf Öffis angewiesen sind.“
Statt Geld in Beton und Transitstraßen zu versenken, fordert
Georg Ecker den Fokus auf leistbare und verlässliche Angebote: „Die
Landesregierung muss dafür sorgen, dass der öffentliche Verkehr in
Niederösterreich für Familien und Pendler:innen bezahlbar bleibt,
statt klimafreundliche Mobilität laufend zu verteuern.“