Innovation schafft Zukunft

Salzburg (OTS) – Innovation ist ein entscheidender Wettbewerbsfaktor
– gerade in
wirtschaftlich herausfordernden Zeiten. Die Integrativen Betriebe
Österreich investieren deshalb kontinuierlich in neue Technologien
und Geschäftsideen. Eine neue Laserschneideanlage bei Team Styria in
Kapfenberg, eine moderne Abkantpresse für die Tischlerei der GW Tirol
oder ein neues Automatenkonzept der GWS in Salzburg zeigen, wie
unterschiedlich Innovation aussehen kann.

Ein aktuelles Beispiel ist die Team Styria Werkstätten GmbH. Am
Standort Kapfenberg investierte der Integrative Betrieb rund 700.000
Euro in eine Laserschneideanlage des Typs TruLaser 1030 sowie eine
Biegemaschine von TRUMPF Maschinen Austria. Die Investition erweitert
die Fertigungsmöglichkeiten in der Metallbearbeitung. Bleche bis zu
einer Stärke von 35 Millimetern können künftig direkt am Standort
bearbeitet werden. Das erhöht die Fertigungstiefe, verkürzt
Transportwege und schafft zusätzliche Flexibilität für Kund.
Vorgestellt wurden die neuen Anlagen im Rahmen einer Leistungsschau.

Für Geschäftsführer Andreas Schröck ist die Investition Ausdruck
einer langfristigen Unternehmensstrategie: „Innovation ist für
Integrative Betriebe kein Selbstzweck, sondern der Schlüssel, um
soziale Verantwortung und wirtschaftlichen Erfolg nachhaltig zu
verbinden und unseren Mitarbeitenden langfristig Perspektiven zu
sichern.“ Dass dieser Weg Wirkung zeigt, wurde bereits kurz nach der
Inbetriebnahme deutlich: Auf der neuen Anlage konnte ein bedeutender
Großauftrag abgewickelt werden.

Auch die GW Tirol investiert in moderne Fertigungstechnik. Mit
einer neuen Abkantpresse erweitert der Integrative Betrieb die
Möglichkeiten seiner Tischlerei und schafft die Voraussetzungen,
Kundenaufträge künftig noch präziser, effizienter und flexibler
umzusetzen.

„Innovationen entstehen selten aus Bequemlichkeit. Gerade
wirtschaftlich anspruchsvolle Zeiten fordern Unternehmen heraus,
Prozesse neu zu denken und mutige Entscheidungen zu treffen. Diese
Bereitschaft, Chancen zu erkennen und neue Wege zu gehen, zeichnet
die Integrativen Betriebe aus“, ordnet Mag.a Astrid Lamprechter,
Sprecherin der dib – Die Integrativen Betriebe Österreich, ein.

Innovation zeigt sich jedoch nicht nur in der Produktion. Auch
die GWS in Salzburg erweitert ihr Leistungsportfolio um ein neues
Automatenkonzept. Unternehmen, Tourismusbetriebe und
Freizeiteinrichtungen erhalten damit eine unkomplizierte Möglichkeit,
Souvenirs, regionale Produkte oder Werbeartikel anzubieten. Die GWS
übernimmt Konzeption, Bestückung und Betreuung, die Standortpartner
stellen lediglich die benötigte Fläche zur Verfügung und profitieren
von einer umsatzabhängigen Standortvergütung. Der erste Musterautomat
kann bereits am Standort in Salzburg besichtigt werden, die ersten
Kundenstandorte werden in den kommenden Wochen und Monaten umgesetzt.

Die drei Beispiele zeigen, wie vielfältig Innovation in den
Integrativen Betrieben zum Ausdruck kommt: durch Investitionen in
moderne Fertigungstechnologien, die Weiterentwicklung bestehender
Kompetenzen und den Mut, neue Geschäftsfelder zu erschließen.
Gemeinsam verfolgen sie ein Ziel: den Kund nachhaltigen Mehrwert zu
bieten und die Betriebe wirtschaftlich zukunftsfit aufzustellen.

Wer Verantwortung für tausende Arbeits- und Ausbildungsplätze
trägt, muss Märkte aufmerksam beobachten, Chancen frühzeitig erkennen
und das eigene Leistungsangebot kontinuierlich weiterentwickeln. Die
breite Aufstellung der acht Integrativen Betriebe – von industrieller
Fertigung über Dienstleistungen bis hin zu neuen Geschäftsfeldern –
schafft dafür beste Voraussetzungen. Investitionen in moderne
Produktionsverfahren, neue Geschäftsideen und kundenorientierte
Lösungen stärken die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe und bilden die
wirtschaftliche Grundlage für langfristig sichere Arbeits- und
Ausbildungsplätze.