Wien (OTS) – Am Sonntag, dem 9. August 2026, um 9.05 Uhr in ORF 2 und
auf ORF ON
begleitet Lillian Moschen das ORF-Publikum wieder durch die
„kulturMATINEE“, die sich zunächst mit der vom ORF Niederösterreich
produzierten Dokumentation „20 Jahre Grafenegg Festival – eine Bühne
für Weltstars“ anlässlich der bevorstehenden Übertragung des Festival
-Eröffnungskonzerts (14. August, 22.30 Uhr, ORF 2) dem runden
Jubiläum des Kulturereignisses widmet. Anschließend würdigt im Rahmen
eines Programmschwerpunkts zum 80. Geburtstag von Peter Simonischek (
6. August; Details unter https://presse.ORF.at ) eine Ausgabe der
Porträtreihe „Orte der Kindheit“ (9.30 Uhr) den 2023 verstorbenen
Theater- und Filmschauspieler. Danach begibt sich ein Dacapo der
Sendung „Traumschlösser und Ritterburgen – Vom Grazer Umland nach
Maribor“ (10.00 Uhr). Mit aktuellen Berichten und Tipps beschließt
„Die Kulturwoche“ (10.50 Uhr) den ORF-Kulturvormittag.
„20 Jahre Grafenegg Festival – eine Bühne für Weltstars“ (9.05
Uhr)
Das Grafenegg Festival in Niederösterreich feiert heuer 20 Jahre.
Von den Anfängen hat sich das Ereignis zu einem Hotspot und zu einem
herausragenden Event der klassischen Musik entwickelt – mit enormem
Publikumsandrang, einem Who-is-Who internationaler Stars, Solistinnen
und Solisten sowie Orchestern, die hier zu sehen und zu hören sind.
Mit dabei als Residenzorchester: das Tonkünstler-Orchester
Niederösterreich. Egal ob Sommernachtsgala im Juni oder die
Festivalkonzerte ab August – auf dem Programm stehen hochkarätige
Highlights der klassischen Musik. Die Dokumentation von Andi Leitner
zeigt den Weg des Festivals in den vergangenen 20 Jahren –
einschließlich der Entwicklung des Standorts und der Architektur des
Schlosses, der Open-Air-Bühne Wolkenturm im Park, der Reitschule und
des Auditoriums sowie des brandneuen Buchbinder-Saals während seiner
Entstehung. Berühmte Künstlerinnen und Künstler, Wegbegleiter:innen
und Zeitzeugen sowie natürlich auch der Starpianist und langjährige
künstlerische Leiter Rudolf Buchbinder als „Vater“ des Festivals
kommen zu Wort.
„Orte der Kindheit – Peter Simonischek“ (10.00 Uhr)
Seine Kindheit verbrachte Peter Simonischek im oststeirischen
Markt Hartmannsdorf, die Mittelschulzeit im Internat in Sankt Paul im
Lavanttal, wo er mehrfach im Schülertheater auftrat. Nach der Schule
sollte er – wie sein Vater – Dentist werden. Heimlich meldete sich
der spätere Publikumsliebling aber an der Akademie für Musik und
darstellende Kunst in Graz zur Schauspielausbildung an. Danach führte
ihn sein Weg an alle großen, deutschsprachigen Bühnen: am Wiener
Burgtheater war Peter Simonischek seit 1999 im Ensemble, zu dessen
Ehrenmitglied er später ernannt wurde. Mehr als acht Jahre
verkörperte er den „Jedermann“ am Salzburger Domplatz und wurde damit
zum Rekorddarsteller dieser populären Rolle. Außerdem stand der
Steirer für zahlreiche Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera.
Internationale Bekanntheit erlangte er durch die Titelrolle in der
vielfach ausgezeichneten Tragikomödie „Toni Erdmann“, die 2016 sogar
für den Auslands-Oscar nominiert war. Für die ORF-Kulturdokureihe
„Orte der Kindheit“ begab sich der charismatische Künstler 2014
gemeinsam mit Kulturmoderator Peter Schneeberger auf die Spuren
seiner Herkunft und ersten Lebensjahre: seine Zeit als Ministrant,
die Wanderungen mit dem Vater und die Sommerferien bei den Großtanten
in Slowenien. Die Dokumentation gestaltete Ute Gebhardt.