Wien (OTS) – Der Eurovision Song Contest ist ein kulturelles und
mediales
Großereignis, das Jahr für Jahr Millionen Menschen erreicht und weit
über die Bühne hinaus Emotionen und Aufmerksamkeit auslöst. Wie stark
diese Wirkung auch in Österreich zum Tragen kam, belegen die
Ergebnisse einer Medienresonanzanalyse zum Eurovision Song Contest
2026, die im Auftrag des ORF von der APA-Comm erstellt wurde,
eindrucksvoll: Von Jänner bis Mai 2026 wurden 19.549 Beiträge in
österreichischen Print-, TV-, Radio- und Online-Medien erfasst.
Daraus resultiert eine summierte Reichweite von rund 6,7 Milliarden
potenziellen Kontakten sowie ein Werbewert von 576,8 Millionen Euro.
Zugleich zeigt sich ein überaus positives Stimmungsbild in der
Berichterstattung: 91,6 Prozent der Beiträge wurden als
positiv/neutral – also reputationsfördernd – bewertet, lediglich 2,7
Prozent als negativ.
Deutlicher Anstieg der Berichterstattung bis zum Finale
Die mediale Präsenz nahm zwischen Jänner und Mai kontinuierlich
zu. Auf den Monat Mai entfielen rund 53 Prozent aller Beiträge. Der
präsenzstärkste Tag war der Finaltag am 16. Mai 2026 mit 975
Beiträgen. Außerhalb des Monats Mai wurde der höchste Wert am 28.
April 2026 erreicht, unter anderem im Zusammenhang mit der Eröffnung
der ESC-Bühne durch Bundespräsident Alexander Van der Bellen.
Insgesamt berichteten 575 verschiedene Medien, Sender und
Ausspielkanäle über den ESC 2026. Von den insgesamt 19.549 Beiträgen
stammten 26,9 Prozent aus ORF-Radio- und TV-Formaten, aus ORF
nachlese sowie von ORF.at. 73,1 Prozent der Beiträge entfielen auf
sonstige Medien.
COSMÓ präsenzstärkster Künstler
Besonders im Fokus stand mit 3.535 Beiträgen der österreichische
ESC-Kandidat COSMÓ. Dahinter folgten Johannes JJ Pietsch mit 1.595
Beiträgen sowie die beiden Hosts Victoria Swarovski mit 1.249
Beiträgen und Michael Ostrowski mit 1.129 Beiträgen. Unter den
Personen aus Politik und Medien wiesen Wiens Landeshauptmann und
Bürgermeister Michael Ludwig mit 616 Beiträgen sowie ORF-
Generaldirektorin Ingrid Thurnher mit 506 Beiträgen die höchste
Präsenz auf.
Show, Wirtschaft und Sicherheit im Fokus
Nach Präsenz standen insbesondere show-bezogene Themen sowie
wirtschaftsbezogene Themen gefolgt von Sicherheit im medialen
Vordergrund. Breite mediale Aufmerksamkeit erfuhren außerdem ESC-
Angebote in Wien, insbesondere das „Eurovision Village“ am
Rathausplatz.
Beiträge, in denen die Themenkategorien „Umwelt/Green
Event/Nachhaltigkeit“ und „Barrierefreiheit/Inklusion“ vorkamen,
wiesen die beste Tonalität auf. Die stärkste Gesamtperformance aus
Präsenz und positivem Einfluss auf die Tonalität zeigten die Themen
Mitarbeiter:innen und Management, Wirtschaft,
Partneraktionen/Kooperationen und Eurovision Village. Die
präsenzstärksten Co-Occurrence-Akteure im Kontext des Eurovision Song
Contest 2026 waren Wien gesamt mit 37,4 Prozent, die Wiener
Stadthalle mit 31,5 Prozent und der ORF mit 28,7 Prozent.