FPÖ – Resch/Hammerl: Wiener Stadtwerke-Chef verschweigt die Milliardenkosten seiner Energiewende

Wien (OTS) – „Die Behauptung, Österreich würde sich durch den
Verzicht auf fossile
Energieträger jährlich zehn bis zwölf Milliarden Euro ersparen, ist
eine klassische Milchmädchenrechnung. Stadtwerke-Chef Peter Weinelt
rechnet die Kosten für Gas, Benzin und Diesel vor, verschweigt aber,
was die von ihm geforderte Energiewende tatsächlich kostet“,
kritisierten heute die FPÖ-Energiesprecher auf Landes- und
Bundesebene, LAbg. Klemens Resch und NAbg. Paul Hammerl.

„Windstrom ist unter Einrechnung aller notwendigen Gesamtkosten
etwa dreimal so teuer. Denn mit dem Bau eines Windrades ist es nicht
getan. Bezahlt werden müssen der massive Ausbau des Stromnetzes,
teure Speicher sowie jederzeit verfügbare Kraftwerke für jene Stunden
und Tage, in denen weder Wind noch Sonne ausreichend Strom liefern.
Ebenfalls muss man wissen, dass es in Österreich kein Windrad gibt,
dass derzeit ohne Förderung betrieben wird. Dies noch dazu, wo wir
immer noch einen dreimal so hohen Strompreis haben als früher. Wenn
wir jetzt in Höchstpreiszeiten immer noch auf Technologien setzen,
die ohne Förderung nicht kostendeckend produzieren können, werden wir
auch in Zukunft keine niedrigeren Strompreise sehen“, erklärten die
Freiheitlichen Energiesprecher auf Landes- und Bundesebene.

Besonders widersprüchlich sei, dass die Wiener Fernwärme derzeit
noch zu rund 60 Prozent aus fossilem Gas erzeugt werde. „Die Wiener
Stadtwerke wissen daher ganz genau, dass eine leistbare
Wärmeversorgung nicht mit den politischen Wunschbildern funktioniert.
Trotzdem wird den Menschen eingeredet, man könne Gas einfach
abschaffen und dabei auch noch Milliarden sparen. Das ist unehrlich,
zumal die Wiener Fernwärme schon jetzt etwa doppelt so teuer ist, wie
jene in Wels oder Linz. Mit der Raus-aus-Gas-Strategie, werden die
Fernwärmekosten aller Wiener weiter steigen“, so Resch und Hammerl.

Österreich brauche mehr Förderung von Gas aus den heimischen
Lagerstätten, einen weiteren Ausbau von Wasserkraft und die sofortige
Abschaffung der CO2 Kosten. Die politisch getriebene Energiewende
dürfe nicht zu neuen Abhängigkeiten von wetterabhängiger
Stromproduktion und teuren Erzeugungstechnologien führen.

„Die FPÖ fordert einen ideologiefreien Gesamtkostenblick.
Verglichen werden müssen nicht nur einzelne Erzeugungskosten, sondern
die Gesamtkosten für das Energiesystem, einschließlich Stromnetze,
Speicher, Reservekraftwerke und Versorgungssicherheit. Wer diese
Kosten ausblendet, betreibt keine seriöse Energiepolitik, sondern
macht den Menschen etwas vor“, betonten Resch und Hammerl
abschließend.