Wien (OTS) – Am 28. Mai 2026 konnte das „Austrian Ticket“ von der
Arbeitsgemeinschaft Film und Kino im Wiener Bellaria-Kino für den
Film „80 PLUS“ an die Filmladen Filmverleih GmbH überreicht werden.
Das „Austrian Ticket“ ist es eine hohe Auszeichnung für erfolgreiche
heimische Filme und wird vergeben, wenn mehr als 75.000
Besucher:innen einen österreichischen Film im Kino sehen.
„Wir haben von Anfang an diesen Film geglaubt und seine
Entstehung tatkräftig unterstützt. Umso mehr freuen wir uns über den
Erfolg im Kino“, so Sophie Stejskal als Projektverantwortliche der
Filmladen Filmverleih GmbH. „Im Rahmen der Finanzierung wurde ich
immer gefragt, ob ein Kinofilm mit zwei alten Damen noch
interessiert, und jetzt können wir mit Freude berichten, dass wir mit
dieser wunderbaren Geschichte unser Publikum so erfolgreich erreicht
haben!“, ergänzt Filmproduzent Ulrich Gehmacher . „ Ich freu mich
riesig über diesen Preis und dieser Erfolg macht Mut: Auch Filme über
schwierige gesellschaftliche Themen können ein großes Publikum
anziehen“, sagt Regisseurin Sabine Hiebler . „Der Kinoausklang von
‚80 PLUS‘ im neuen Bellaria-Kino ist der perfekte Rahmen für den
Preis zu diesem Publikums-Erfolg“, betont Regisseur Gerhard Ertl .
„Wir gratulieren im Namen der ARGE Film und Kino den
Regisseur:innen Sabine Hiebler und Gerhard Ertl, der Filmladen
Filmverleih GmbH und der Produktionsfirma Orbrock Film sowie allen
Schauspieler:innen und Filmschaffenden des Films ‚80 PLUS‘ herzlich
zu mehr als 75.000 Besucher:innen“, so die Vertreter:innen der ARGE
Film und Kino in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ): „Das ist ein
wunderbarer Erfolg für den österreichischen Film und das heimische
Kino. Nun geht es im Zuge der aktuellen Budgetverhandlungen für den
Kunst- und Kulturstandort Österreich darum, die Finanzierung von Film
und Kino auch für die Zukunft nachhaltig zu sichern. Die Erfolge von
heute basieren auf den Finanzierungen der vergangenen Jahre. Filme
haben lange Vorlaufzeiten – was heute entwickelt wird, sehen wir in
zwei bis drei Jahren auf der Leinwand.“
„80 Plus“ ist ein österreichisch-deutscher Spielfilm aus dem Jahr
2024 von Sabine Hiebler und Gerhard Ertl mit Margarethe Tiesel als
Toni und Christine Ostermayer als Helene. Helene war frühere eine
gefeierte Theaterschauspielerin und lebt mittlerweile mit über 80
Jahren zurückgezogen in einer Seniorenresidenz. Aufgrund der Diagnose
einer unheilbaren Krankheit hat sie sich in der Schweiz einen Termin
organisiert, um dort Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen. Toni muss
sich nach einem Sturz vorübergehend in Helenes Seniorenresidenz
erholen. Toni und Helene werden dort Zimmernachbarinnen. Eine
anfängliche Abneigung der beiden weicht langsam einer Freundschaft.
Der österreichische Kinostart von „80 PLUS“ war am 3. Oktober
2024. In Deutschland kam der Film unter dem Titel „Toni und Helene“
am 5. Dezember 2024 in die Kinos. Produziert wurde der Film von der
österreichischen Orbrock Filmproduktion (Produzent Ulrich Gehmacher)
und der Tivoli Film Produktion (Produzent Gerald Podgornig). Den
Verleih übernahm in Österreich die Filmladen Filmverleih GmbH.
Unterstützt wurde der Film von der Deutschen
Filmförderungsanstalt, dem FilmFernsehFonds Bayern, Cine Tirol, dem
Österreichischen Filminstitut, dem Filmfonds Wien und der
Kulturförderung des Landes Niederösterreich. Beteiligt war auch der
Österreichische Rundfunk im Zuge des Film-Fernsehabkommens.
Die Kamera führte Anna Hawliczek, die Musik schrieb Dirk
Reichardt, die Montage verantwortete Benedikt Rubey und das Casting
Marion Rossmann und Angelika Kropej. Den Ton gestaltete Benedikt
Palier, das Kostüm- und Szenenbild Andreas Donhauser und Renate
Martin und die Maske Germaine Mouth und Barbara Spenner. (PWK252/HSP)
Bilder zum Download (© katharinagossow):
„Austrian Ticket“ der ARGE Film und Kino für „80 PLUS“ | Flickr
– Foto 1 (v.l.) stehend: Markus Deutsch / Sabine Hiebler / Margarethe
Tiesel / Christine Ostermayer/ Gerhard Ertl / Michael Stejskal –
sitzend: Ulrich Gehmacher / Thomas Hroch
– Foto 2 (v.l.) Markus Deutsch / Thomas Hroch / Ulrich Gehmacher /
Michael Stejskal
– Foto 3 BellariaKino