Wien (OTS) – Nach jüngsten Vorwürfen über vermeintliche Schockbilder
in
Volksschulen gibt der VGT einen echten Einblick, wie der
Tierschutzunterricht tatsächlich abläuft und wie er von den Kindern
und Lehrpersonen angenommen wird.
Bereits seit 1995 und damit seit über 30 Jahren ist der
Tierschutzunterricht eine der wesentlichsten Aktivitäten des VGT. Die
Tierschutzlehrer:innen sind gut gebucht. Im aktuellen Schuljahr waren
sie bis dato bereits in 195 Schulen in ganz Österreich eingeladen.
Zwtl.: Doch wie sieht so eine Unterrichtseinheit überhaupt aus?
Die Tierschutzlehrer:innen knüpfen an Alltagserfahrungen der
Kinder an und geben Tipps, wie sie Tieren helfen können – so geht es
um die respektvolle Behandlung von Haustieren genauso wie um den
Umgang mit in Not geratenen Wildtieren bis hin zur alltäglichen
Begegnung mit einer Schnecke auf dem Gehsteig. Dadurch erwerben die
Kinder und Jugendlichen auch wichtige soziale Kompetenzen wie
Mitgefühl, Hilfsbereitschaft und Achtsamkeit gegenüber anderen
Lebewesen.
Zwtl.: Darüber hinaus werden themenspezifische Workshops angeboten
Besonders beliebt ist der Workshop über Hühner. Er ist ab der 2.
Schulstufe empfohlen und beinhaltet spielerische Wissensvermittlung,
kreative Aufgaben und ein altersgerecht ausgewähltes Video, um zu
veranschaulichen, wie eine gute Lebensumgebung für Hühner aussehen
kann und soll.
Zwtl.: Beispielbilder + Erklärung, was gemacht wird
Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse über das Leben der Tiere
fließen in den Unterricht genauso mit ein wie ein Überblick über die
aktuellen Haltungsbedingungen in Österreich. Dies passiert stets in
altersgerechter Weise und beinhaltet als wesentliches Element das
gemeinsame Erarbeiten von Lösungen im Sinne der Tiere und Menschen.
Die Themenauswahl umfasst zudem Schweine, Rinder und andere Tiere
in der Landwirtschaft, Haustierhaltung, Tiere in Zoo & Zirkus,
Pelztiere sowie für ältere Schüler:innen Klima, Tierethik,
Tierversuche und Jagd.
Weitere Einblicke zu den Angeboten: Inhalte & Methoden
Es ist dem VGT ein ganz besonderes Anliegen, dass die Kinder und
Jugendlichen mit einem guten Gefühl aus der Klasse gehen. Oberstes
Ziel ist es, dass sie die Interessen der Tiere ernst nehmen und
Tierschutz als etwas Positives und Sinnvolles erleben, das sogar Spaß
macht!
Nina Hammer, VGT Tierschutzlehrerin, ist seit 2018 für den VGT in
Schulen in Wien und Niederösterreich unterwegs: „Das Feedback der
Kinder und Jugendlichen ist ausgesprochen positiv, die Lehrkräfte
buchen den Tierschutzunterricht oft jährlich für alle Klassen und
empfehlen ihn gerne weiter. Gerade Volksschulkinder freuen sich schon
zu Beginn der Stunde, dass es um Tiere geht, denn für diese hegen sie
oft eine besondere Begeisterung! Meine Erfahrung ist, dass sie nicht
nur motiviert mitarbeiten, sondern auch äußerst wissbegierig sind,
viele Fragen stellen und sich eine positive Zukunft für Tiere nicht
nur wünschen und vorstellen können, sondern sich auch selbst dafür
einsetzen wollen. Statt Kindern die altersadäquate Auseinandersetzung
mit aktuellen Tierschutzthemen abzusprechen, sollten wir als
Erwachsene uns ihre Empathie und Lösungsorientierung unbedingt zum
Vorbild nehmen.“
Der Tierschutzunterricht des VGT ist kostenfrei und kann für alle
Altersstufen in Schulen in Wien, NÖ, Burgenland, Kärnten, Steiermark
und Tirol gebucht werden.
Näheres unter vgt.at/tu
Pressefotos (Copyright: VGT.at)