A1 Studie: Digitale Souveränität wird zur entscheidenden Zukunftsfrage für Österreichs Unternehmen

Wien (OTS) – Österreichs Wirtschaft zwischen digitaler Abhängigkeit
und
strategischer Neuorientierung
Österreichs Unternehmen stehen in einer Phase strategischer
Neuorientierung: Die digitale Abhängigkeit österreichischer
Unternehmen ist hoch – und wächst weiter. Das zeigt die aktuelle A1
Business Studie 2026 zur digitalen Souveränität, durchgeführt
gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Integral.

Bereits 77 % der Unternehmen geben an, stark oder eher abhängig von
digitalen Technologien und Leistungen zu sein. Lediglich 6% der
befragten sind laut eigener Aussagen eher bzw. überhaupt nicht davon
abhängig. Gleichzeitig erwarten 43 % eine weitere Zunahme dieser
Abhängigkeit in den kommenden 12 Monaten.

„Digitale Technologien sind längst integraler Bestandteil aller
Geschäftsmodelle. Entscheidend ist heute, die eigenen Daten klar zu
klassifizieren und auf dieser Basis die passende Infrastruktur zu
wählen – von souveränen lokalen Lösungen bis hin zu internationalen
Cloud-Services. Nur so können Unternehmen ihre digitale Abhängigkeit
aktiv steuern und langfristig absichern“, sagt Martin Resel, stv.
Vorstandsvorsitzender von A 1.

Digitale Souveränität als Grundlage für Zukunftssicherheit und
Innovation
Vor diesem Hintergrund gewinnt digitale Souveränität massiv an
Bedeutung. 7 von 10 Unternehmen stufen sie als wichtig ein, 40 %
sogar als sehr wichtig. Besonders deutlich wird die strategische
Relevanz im Hinblick auf die Zukunftsfähigkeit: 89 % sehen digitale
Souveränität als entscheidend für die Zukunftssicherheit ihres
Unternehmens, 68 % für Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit.

Ein zentraler Treiber dieser Entwicklung ist der rasche Einsatz von
Künstlicher Intelligenz in Unternehmen. Rund zwei Drittel der
Unternehmen geben an, dass bereits eine KI-Strategie umgesetzt wurde
oder zumindest in Planung ist, während rund ein Viertel eine solche
Strategie derzeit für nicht notwendig hält.

„Die Ergebnisse zeigen klar: Digitale Souveränität hat sich vom IT-
Thema zu einer zentralen Managementfrage entwickelt. Unternehmen
verbinden damit ganz konkret ihre Zukunftssicherheit und ihre
Wettbewerbsfähigkeit“, erklärt Martin Mayr, Mitglied der
Geschäftsführung von Integral .

Unternehmen setzen auf europäische Lösungen und mehr Unabhängigkeit
Zwei Drittel der Unternehmen haben bereits konkrete Strategien zur
digitalen Souveränität etabliert oder arbeiten daran. 66 % verfügen
über entsprechende Initiativen – davon 12 % bereits umgesetzt und 54
% in Umsetzung oder Planung.

Inhaltlich zeigen sich klare Prioritäten: Kooperationen mit
europäischen Anbietern (64 %), die Nutzung von Open-Source-Lösungen (
54 %) sowie der Ausbau eigener Kompetenzen und Kapazitäten (39 %)
stehen im Fokus der Maßnahmen.

Gleichzeitig sehen sich viele Unternehmen mit strukturellen
Herausforderungen konfrontiert. Als größte Hürden nennen sie
personelle Ressourcen (61 %), finanzielle Einschränkungen (55 %)
sowie bestehende Abhängigkeiten von Anbietern – sogenannter Vendor
Lock-in (53 %).

Auch beim Einsatz von Cloud-Technologien zeigt sich ein
differenziertes Bild: 81 % der Unternehmen nutzen bereits Cloud-
Lösungen, gleichzeitig äußert mehr als die Hälfte Bedenken
hinsichtlich Datenschutz, 46% bei der IT-Sicherheit. Zudem würden
mehr als jedes zweite Unternehmen den Anbieter wechseln, wenn Daten
außerhalb der EU gespeichert werden.

Hybrid-Cloud als Schlüssel für digitale Souveränität
Als zentraler Partner für digitale Souveränität in Österreich setzt
A1 auf einen ganzheitlichen Ansatz. Mit resilienten Netzen, 12
Rechenzentren in Österreich, souveränen Kommunikations- und Cloud-
Lösungen sowie umfassender Cybersecurity bildet A1 eine zentrale
Grundlage für eine sichere, unabhängige digitale Infrastruktur im
Land.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist dabei die klare Analyse und
Klassifizierung von Daten. Sie bildet die Grundlage für fundierte
Entscheidungen darüber, welche Daten in welchen Umgebungen
verarbeitet und gespeichert werden sollten – etwa in lokalen
Infrastrukturen, europäischen Cloud-Lösungen oder internationalen
Public Clouds.

Darauf aufbauend verfolgt A1 einen klar definierten Hybrid-Cloud-
Ansatz: Er kombiniert die Vorteile regionaler und europäischer
Lösungen mit der Innovationskraft globaler Anbieter. So ermöglicht A1
Unternehmen eine souveräne IT-Strategie, die sowohl Datensicherheit
und Kontrolle als auch Flexibilität und Skalierbarkeit sicherstellt.

Konkret umfasst das Portfolio die europäische Open-Source-Plattform
Exoscale, die A1 Private Cloud als souveräne Cloud aus Österreich,
sowie die gezielte Integration internationaler Public-Cloud-Angebote.

Ziel ist es, Unternehmen maximale Entscheidungsfreiheit über ihre
Daten und Anwendungen zu geben und gleichzeitig die wirtschaftliche
Resilienz Österreichs nachhaltig zu stärken.

Die Grafik zur Studie finden Sie im A1 Newsroom .