St. Pölten (OTS) – Die Tage der Musik- und Kunstschulen am 8. und 9.
Mai bewiesen mit
über 90 teilnehmenden Musik- und Kunstschulen und über 160
landesweiten Veranstaltungen, dass die Regionalkultur in
Niederösterreich über ausreichend Nachwuchs verfügt. An den beiden
Tagen gab es unzählige Konzerte, Musicals, Theaterstücke und vor
allem viel Information über Instrumentalunterricht oder die neuen
Kunstfächer.
Musik, Theater, Tanz, Kunst und kreative Begeisterung erfüllten
am 8. und 9. Mai ganz Niederösterreich: Ob erste Töne auf dem
Instrument, große Musicalmomente auf der Bühne oder neugierige Kinder
beim Ausprobieren neuer Kunstfächer – die Aktionstage zeigten, dass
Niederösterreichs Musik- und Kunstschulen weit mehr sind als
Ausbildungsstätten. Sie sind Orte der Begegnung, der Kreativität und
tragende Säulen der regionalen Kultur. Mit über 160 Veranstaltungen
im ganzen Land boten die beiden Tage nicht nur ein buntes
Kulturprogramm, sondern auch einen umfassenden Informationstag für
Familien und alle, die sich für den Besuch einer Musik- oder
Kunstschule interessieren.
„Es ist beeindruckend, was die Musik- und Kunstschulen für die
niederösterreichische Kulturlandschaft leisten“, freut sich
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, die der Musikschule der
Stadtgemeinde Wieselburg einen Besuch abgestattet hat. „Kinder und
Jugendliche haben hier nicht nur die Möglichkeit, ein Instrument zu
lernen, sondern auch ein Kunstfach wie bildende oder darstellende
Kunst, Medienkunst oder Literatur zu belegen. Damit bringen wir die
kulturelle Bildung direkt in die Heimatgemeinden der jungen
Menschen“, meint die Landeshauptfrau.
Derzeit sind im niederösterreichischen Musikschulplan 515 von 573
Gemeinden vertreten – und in jeder Gemeinde lebt zumindest eine
Musikschülerin oder ein Musikschüler. Insgesamt werden aktuell
landesweit 63.000 junge Menschen an den Musik- und Kunstschulen des
Landes unterrichtet.
Wie vielfältig das Programm in den Regionen gestaltet wurde,
zeigt sich an zahlreichen Beispielen: Die J. G. Albrechtsberger
Musikschule der Stadt Klosterneuburg organisierte ein Musikschulfest
im Park, die Franz Schubert Musikschule Hinterbrühl/Gaaden/Wienerwald
ein Muttertagskonzert, das von den Kleinsten gestaltet wurde, in der
Musikschule der Marktgemeinde in Bad Fischau-Brunn war
Musikdetektivin Katharina Concertina auf der Spur von verschwundenen
Tönen, die Musik- und Kunstschule Oberes Mostviertel organisierte ein
Theaterfestival etc.
Auch Martin Lammerhuber, Geschäftsführer der
Kultur.Region.Niederösterreich, unterstrich die Bedeutung der
Einrichtungen: „Die Musik- und Kunstschulen sind wichtige Säulen der
niederösterreichischen Regionalkultur. Sie bilden nicht nur für
unseren künstlerischen Nachwuchs aus, sondern sie sorgen auch für die
kulturelle Vielfalt in den Gemeinden. Es würde mich sehr freuen, wenn
viele der talentierten, jungen Menschen, die ich an den beiden Tagen
erleben durfte, auch als Erwachsene weiterhin musikalisch aktiv
bleiben.“
Organisiert wurde das bunte Programm an den beiden Tagen von den
Musik- und Kunstschulen in den Regionen – und hier vor allem von den
engagierten 2.150 Lehrkräften. „Ich möchte den Musikschullehrenden
und auch den Musikschulleitenden herzlich zu den vielen gelungen
Veranstaltungen gratulieren“, sagt Tamara Ofenauer-Haas,
Geschäftsführerin des MKM – Musik & Kunst Schulen Managements
Niederösterreich. „Die Lehrenden und Leitenden leisten großartige
Arbeit und es freut mich, dass diese Arbeit an den beiden Tagen
öffentlich sichtbar wurde.“
Nähere Informationen beim MKM Musik & Kunst Schulen Management
Niederösterreich unter 0676/88405341, Karoline Sinhuber, e-mail
[email protected] und www.mkmnoe.at .