St. Pölten (OTS) – AK Niederösterreich-Direktorin Bettina Heise
präsentiert bei der
Vollversammlung der AK den Rechnungsabschluss 2025 erstmals nach der
neuen Haushaltsordnung. Diese geht von einer rein kameralistischen
Darstellung (Summe Erträge entspricht Summe der Aufwendungen) weg und
ist dem Unternehmensgesetzbuch (UGB) angenähert. Das sorgt für höhere
Verständlichkeit und mehr Transparenz.
„In Niederösterreich weist die Erfolgs- und Vergleichsrechnung
Einnahmen von 104 Millionen Euro aus, der überwiegende Teil stammt
aus der AK Umlage, den Beiträgen der Mitglieder. Da 2025 der
Beschäftigtenstand in Niederösterreich gestiegen ist und es dank des
Einsatzes der Gewerkschaften auch höhere Lohn- und Gehaltsabschlüsse
gab, ist die AK Umlage im Vergleich zu 2024 um 4 Prozent gestiegen“,
so die Direktorin.
Die Aufwendungen der AK Niederösterreich sind im Jahr 2025 um
rund 9 Millionen Euro auf 100 Millionen Euro gestiegen. Der Aufwand
beinhaltet die Leistungen für die Mitglieder, aber auch den Betriebs-
und Verwaltungsaufwand. Die AK Niederösterreich hat damit einen
Jahreserfolg von etwas mehr als 4 Millionen Euro erzielt, der zur
Gänze der Rücklage für die laufenden Vorhaben wie das Bau- und
Investitionsprogramm im Bildungshaus, dem Parkhotel Hirschwang und
der Modernisierung des Betriebs im IT-Bereich zugeführt wird. „Die
Leistungsbilanz 2025 zeigt auf, dass die AK-Umlage zu mehr als drei
Viertel in direkte Leistungen für die Mitglieder fließt“, betonte
Heise.
Jede(r) Dritte hat sich für Rat und Hilfe an AK gewandt
Gerade in schwierigen Zeiten zeigt sich, wie bedeutsam die AK
Niederösterreich als verlässliche Partnerin für ihre Mitglieder ist.
Das zeigen die Zahlen im Jahresbericht 2025.
„Mehr als 164,7 Millionen Euro haben wir unter anderem für unsere
Mitglieder erkämpft, wir haben mehr als 223.000 Beratungen
durchgeführt. Das heißt: Mehr als jede dritte und jeder dritte
Beschäftigte im Land hat sich für Rat und Hilfe an uns gewandt. Wir
haben 4.500 Mitgliedern, die von Insolvenzen betroffen waren, dabei
geholfen, die ihnen zustehenden Gelder zu bekommen.
Zugenommen hat 2025 auch die Nachfrage nach der Bildungsberatung,
immer mehr Arbeitnehmer:innen erkundigen sich nach passenden Aus- und
Weiterbildungsmöglichkeiten und Fördermöglichkeiten, auch die
Beihilfen der AK werden stark in Anspruch genommen.
„Auch in der kommenden Zeit werden die Herausforderungen für die
niederösterreichischen Beschäftigten nicht weniger, sondern eher
mehr. In der AK Niederösterreich sind daher schon im vergangenen Jahr
mit dem Start wichtiger Projekte die Weichen so gestellt worden, dass
die AK weiterhin eine verlässliche Stütze für die Arbeitnehmer:innen
im Land sein wird“, so Heise abschließend.