Zukunftssicherung am Standort Wopfing: Baumit nimmt neue Rohmehlmühle in Betrieb

Wopfing (OTS) – Das Baumit Stammwerk in Wopfing nahm kürzlich eine
neue Rohmehlmühle
in Betrieb. Mit der Großinvestition von 22,6 Mio. Euro setzt Baumit
ein klares Zeichen für den Standort im südlichen Niederösterreich:
Die Modernisierung stärkt die Zukunftsfähigkeit des Werks,
unterstützt Baumit als verlässlichen Arbeitgeber, Auftraggeber und
Baustoff-Nahversorger der Region. Gleichzeitig reduziert die neue
Anlage den Energieverbrauch im laufenden Betrieb deutlich – der
Strombedarf sinkt um knapp 2.500 MWh pro Jahr.

„ Für uns ist diese Investition vor allem ein Bekenntnis zum
Standort Wopfing und die Region “, so Manfred Tisch und Georg Bursik,
Geschäftsführer der Baumit GmbH. „ Wir modernisieren einen zentralen
Prozessschritt der Zementherstellung so, dass wir langfristig
stabiler, wartungsärmer und mit deutlich geringerer
Ausfallanfälligkeit produzieren können. Gleichzeitig verbessert die
neue Rohmehlmühle die Energiebilanz spürbar – ohne Abstriche bei
Qualität und Prozessstabilität. Das stärkt unsere Rolle als
verlässlicher Partner für Bauwirtschaft und Region. “

Zwtl.: Schlüsselprozess Rohmehl: Basis für stabilen Brennbetrieb

Bevor die mineralischen Ausgangsmaterialien in definierter
Zusammensetzung und Feinheit zu Klinker gebrannt werden, leistet die
Rohmehlmühle eine entscheidende Vorarbeit: Sie trocknet und vermahlt
die Rohstoffe und erzeugt Rohmehl für den nachfolgenden Brennprozess
im Drehrohrofen. Eine moderne Rohmehlmühle ist damit weit mehr als
ein einzelnes Aggregat, sondern ein zentraler Stellhebel für
Effizienz, Betriebssicherheit und Ressourcenschonung.

„Unser Fokus lag darauf, das Gesamtsystem neu zu denken – nicht
einzelne Komponenten einfach nur ersetzen“, erläutert Gerhard
Philipp, Baumit Umwelt- und Verfahrenstechnik. „Durch die Optimierung
der Strömungs- und Druckverhältnisse und durch das konsequente
Minimieren unerwünschter Nebenluftanteile arbeitet die Anlage
insgesamt ruhiger und deutlich energieeffizienter. Das ist für einen
stabilen Betrieb ebenso wichtig wie für die langfristige Reduktion
von Emissionen.“

Zwtl.: Messbare Einsparung im laufenden Betrieb

Konkret sinkt der jährliche Strombedarf der neuen
Rohmehlmühlenanlage um knapp 2.500 MWh. Das entspricht – je nach
Haushaltsverbrauch – grob dem Jahresstrombedarf von rund 700 bis 800
Haushalten. Für Baumit ist dies ein weiterer Baustein, um die CO2-
Emissionen in der Zementproduktion Schritt für Schritt zu senken –
und damit auch den CO2-Fußabdruck der Herstellung konsequent
weiterzuentwickeln.

Zwtl.: Standort stärken – Ressourcen schonen

Baumit verfolgt seit Jahren einen klaren Kurs: CO2 reduzieren,
Energie und Rohstoffe effizient einsetzen, Prozesse optimieren und
dabei Produktqualität sowie Versorgungssicherheit am Standort
stärken. Mit der Inbetriebnahme der neuen Rohmehlmühle setzt das
Unternehmen diese Linie konsequent fort – technologisch, ökologisch
und wirtschaftlich.

Zwtl.: Über Baumit

Die Baumit GmbH erwirtschaftete 2025 in Österreich als eines der
führenden Unternehmen der Baubranche einen Umsatz von 290 Millionen
Euro und beschäftigt 670 Mitarbeiter:innen.

Als österreichisches Familienunternehmen steht aber nicht nur
wirtschaftlicher Erfolg im Mittelpunkt, sondern auch nachhaltiges und
ressourcenschonendes Handeln, um langfristig erfolgreich zu sein und
sich weiterzuentwickeln. Ökonomischer Fortschritt steht dabei stets
im Einklang mit sozialer Verantwortung und ökologischer
Verträglichkeit. Mehr zum Thema Nachhaltigkeit bei Baumit:
https://baumit.at/go2morrow