Wien (OTS) – Die aktuellen Zahlen zur Kaufkraftentwicklung in Wien
sind für die
Wiener Volkspartei ein weiteres alarmierendes Signal. Laut aktueller
Analyse von RegioData Research verliert Wien im Vergleich zu anderen
Bundesländern zunehmend an Dynamik und liegt unter dem
österreichweiten Durchschnitt.
„Der sogenannte Wiener Weg, eine Politik, die
überdurchschnittlich auf Sozialtransfers setzt, hat sich als Irrweg
erwiesen. Es braucht endlich Impulse für Wachstum und ein faires Maß
bei den Sozialleistungen, um die Bundeshauptstadt wieder als
Wirtschafts- und Arbeitsplatzstandort attraktiv zu machen“, betont
Landesparteiobmann Markus Figl.
Für die Wiener Volkspartei zeigt die Entwicklung einmal mehr,
dass Wien wirtschaftspolitisch unter der SPÖ-Neos-Stadtregierung seit
Jahren in die falsche Richtung läuft. Besonders problematisch sei,
dass die Bundeshauptstadt trotz ihrer zentralen Rolle als
Wirtschaftsstandort immer mehr an Boden verliere, während andere
Bundesländer bei Kaufkraft und Einkommen aufholen oder bereits
vorbeiziehen.
„Die hohe Zahl an Arbeitslosen und Mindestsicherungsbeziehern in
Wien wirkt sich mittlerweile auch deutlich auf das verfügbare
Einkommen aus. Während andere Regionen wirtschaftlich zulegen, tritt
Wien auf der Stelle“, so der Finanzsprecher der Wiener Volkspartei,
Gemeinderat Hannes Taborsky.
Aus Sicht der Wiener Volkspartei brauche es daher endlich eine
klare wirtschaftspolitische Trendwende. Wien müsse wieder stärker auf
Beschäftigung, Leistung, Unternehmertum und Standortpolitik setzen,
statt sich mit der Rolle eines Nachzüglers abzufinden. „Wenn Wien im
Bundesländervergleich immer weiter zurückfällt, dann ist das kein
Zufall, sondern das Ergebnis einer verfehlten Politik der SPÖ-Neos-
Stadtregierung. Diese Entwicklung darf nicht einfach hingenommen
werden“, so Figl und Taborsky abschließend.