St. Pölten (OTS) – Am Abend des 8. April kam es an der Rückseite des
Art Brut Center
Gugging zu einem Brandereignis. Durch das rasche und koordinierte
Handeln aller Beteiligten sowie der umgehend ausgelösten
Brandmeldeanlage verlief der Einsatz geordnet und ohne
Personenschäden. Auch Kunstwerke blieben unbeschädigt. Großer Dank
gilt allen eingesetzten Feuerwehr- und Rettungskräften für ihren
schnellen und professionellen Einsatz. Die Ursache für den Brand ist
derzeit noch unbekannt.
Für Besucherinnen und Besucher und Mitarbeitende bestand keine
unmittelbare Gefährdung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
leiteten umgehend die Evakuierung laut Notfallhandbuch ein, diese
erfolgte ordnungsgemäß über die vorgesehenen Fluchtwege. Auch das
Brandschutzkonzept des Museums griff wie vorgesehen und die
Brandmeldeanlage alarmierte umgehend die Feuerwehr. Die Kunstwerke in
den betroffenen Bereichen des Gebäudes konnten rechtzeitig gesichert
werden.
Der Brand entstand im hinteren Teil des Gebäudes und griff
entlang der Außenfassade auf den Dachstuhl über, der im Zuge der
Löscharbeiten geöffnet wurde.
Größere Schäden konnten aufgrund des raschen Handelns aller
Beteiligten vermieden werden und das museum gugging ist bereits ab
Samstag, 11. April wieder geöffnet. Die galerie gugging blieb
gänzlich unversehrt und hat weiterhin geöffnet. Das Cafe Bistro am
Campus wird aufgrund der Brandschäden vorerst auf unbestimmte Zeit
geschlossen.
„Durch den raschen und professionellen Einsatz der eingesetzten
Feuerwehren konnte Schlimmeres verhindert werden – verletzt wurde
niemand. Dafür gilt allen Einsatzkräften ein herzlicher Dank. Der
entstandene Schaden wird derzeit durch entsprechende Gutachten
erhoben. Wir stehen dazu in engem Austausch mit allen Beteiligten und
arbeiten mit Hochdruck daran, das weitere Vorgehen zu klären, um
notwendige Maßnahmen für die Sanierung zeitnah festzulegen“, so
Christoph Reiter, Leiter der Abteilung Gebäude- und
Liegenschaftsmanagement des Landes Niederösterreich.
Der Brand wurde als Brandstufe B3 geführt. Insgesamt standen rund
150 Einsatzkräfte im Einsatz, darunter zahlreiche Feuerwehren aus
Maria Gugging und den umliegenden Gemeinden Kierling, St. Andrä-
Wördern, Hintersdorf, Hadersfeld, Ollern, Klosterneuburg und
Kritzendorf.
Nähere Informationen: Amadea Horvath, Öffentlichkeitsarbeit und
Kommunikation museum gugging, e-Mail: amadea.horvath@
museumgugging.at; Mobil: 0664/60499943.