Wien (OTS) – Die aktuelle Stellplatzerhebung im Umfeld der
Krottenbachstraße zeigt
ein alarmierendes Bild: In den Abendstunden liegt die Auslastung bei
nahezu 98 Prozent. Für die Anrainer bedeutet das nichts anderes als
eine faktische Vollauslastung – freie Parkplätze sind praktisch nicht
mehr vorhanden.
„Diese Zahlen bestätigen schwarz auf weiß, was die Bevölkerung
seit Jahren erlebt: Der Radweg Krottenbachstraße ist ein völliger
Fehlgriff und hat die Parkplatzsituation massiv verschärft“, so der
gf. FPÖ-Döbling Bezirksparteiobmann LAbg. Klemens Resch.
Der überdimensionierte Radweg habe nicht nur hunderte Parkplätze
vernichtet, sondern werde zudem kaum genutzt. „Dieser überbreite
Betonstreifen ist eine Zumutung für die Anrainer und raubt den
Menschen tagtäglich den letzten Nerv bei der Parkplatzsuche. Genutzt
wird er praktisch nicht – höchstens im Winter zum Rodeln oder im
Sommer als Fläche, um sich mit dem Liegestuhl in die pralle Sonne zu
legen“, kritisiert Resch.
Für die FPÖ ist daher klar: Der Radweg muss rückgebaut werden.
Zumindest ist eine deutliche Verschmälerung unumgänglich, um die
dringend benötigten Parkplätze wiederherzustellen. Gleichzeitig
bietet sich dadurch die Chance, die Krottenbachstraße sinnvoll
aufzuwerten.
„Statt eines überdimensionierten Radwegs braucht es endlich eine
vernünftige Lösung: Mehr Platz für Anrainer, neue Parkmöglichkeiten
sowie echte Begrünung mit Bäumen. Das würde die Lebensqualität
deutlich erhöhen und die Straße auch optisch aufwerten“, so der
Landtagsabgeordnete Resch.
Auch die im Zuge des Projekts errichteten zusätzlichen
Ampelanlagen stehen massiv in der Kritik. „Die neuen Ampeln bei der
Kratzlgasse sowie im Bereich Krottenbachstraße 42–46 sorgen für
unnötige Verzögerungen und zusätzlichen Verkehrsärger. Diese
Fehlplanungen müssen ebenfalls rückgängig gemacht werden“, fordert
Resch.
Abschließend hält Resch fest: „Die Fakten liegen am Tisch. Der
Radweg ist gescheitert. Jetzt braucht es den politischen Mut, die
Fehlentscheidung zu korrigieren und im Sinne der Anrainer zu
handeln.“ (Schluss)