Wien (OTS) – Die massiv steigenden Energiepreise werden für immer
mehr Betriebe zu
einer ernsten Belastung. Treibstoffe, Gas, Strom, Heizöl und Pellets
haben sich zuletzt deutlich verteuert – mit direkten Folgen für
Produktion, Transport, Preise und den gesamten Wirtschaftsstandort
Österreich.
Während Unternehmer unter diesen Kostensteigerungen leiden,
kassiert der Staat bei jeder Preissteigerung über Steuern und Abgaben
automatisch mit. Genau darin liegt der eigentliche Skandal: Die
Belastung für die produzierenden Betriebe steigt, doch wirksame
Entlastungen bleiben weiter aus.
Besonders deutlich wird dabei auch die politische Schieflage in
der ÖVP. Die Aussagen von Laurenz Pöttinger in der aktuellen ORF-
Debatte zeigen einmal mehr, wie weit sich die ÖVP vom
wirtschaftsliberalen Weg entfernt hat. Statt die Lebensgrundlagen der
produzierenden Betriebe zu sichern, wird weiter verwaltet,
beschwichtigt und zugewartet.
„Die Energiepreise treiben die Kosten in den Betrieben massiv
nach oben, während der Staat automatisch mitverdient und die
versprochenen Entlastungen weiter ausbleiben. Wer in dieser Lage noch
immer keine echten Schritte setzt, nimmt den produzierenden Betrieben
Schritt für Schritt die wirtschaftliche Grundlage. Österreich braucht
jetzt spürbare Entlastung statt Ausreden – dazu gehören die
Abschaffung der CO₂-Abgabe, eine deutliche Senkung der
Mineralölsteuer und endlich leistbare Energie für unsere Wirtschaft“,
so NAbg. Michael Fürtbauer, Bundesobmann-Stellvertreter der
Freiheitlichen Wirtschaft.