Stögmüller/Schöll-Laussermayer: Grüne Andersrum Österreich stehen seit 30 Jahren für die LGBTIQ+ Community ein

Wien (OTS) – „30 Jahre Grüne Andersrum bedeuten 30 Jahre konsequenter
Einsatz für
queere Menschenrechte. Heute sehen wir, wie diese Rechte weltweit
unter Beschuss geraten. Rechtsextreme Netzwerke verbreiten gezielt
Fake News, Hass und Hetze, während queere Themen aus der politischen
Agenda gedrängt werden. Genau deshalb sagen wir klar: Wir lassen
nicht zu, dass die Rechte der LGBTIQ+ Community an den Rand gedrängt
werden. Sie gehören ins Zentrum jeder demokratischen Politik. Eine
offene, gerechte Gesellschaft gibt es nur, wenn queere Menschen
sichtbar, sicher und frei leben können. Dafür werden die Grünen
Andersrum auch in den nächsten 30 Jahren kämpfen. Entschlossen,
solidarisch und an der Seite aller Menschen, unabhängig von sexueller
Orientierung oder Geschlechtsidentität“, betonen die
Bundessprecher:innen der Grünen Andersrum Österreich, David
Stögmüller und Katharina Schöll-Laussermayer.

„Wir ruhen uns nicht auf Erfolgen aus. In Regierungsverantwortung
konnten wir zentrale Meilensteine erreichen: diskriminierungsfreies
Blutspenden, Rehabilitierung und Entschädigung der Opfer homophober
Strafgesetze, kostenlose PrEP, die Erfassung von Hassverbrechen gegen
LGBTIQ+-Personen sowie die Umsetzung alternativer
Geschlechtseinträge. Diese Fortschritte wurden hart erkämpft und sind
erst der Anfang. Wir hören zu, wir halten zusammen, und wir stellen
uns jeder Spaltung entgegen. Ein selbstbestimmtes Leben frei von
Diskriminierung, Hass und Hetze muss 2026 in Europa
selbstverständlich sein“, so Stögmüller und Schöll-Laussermayer.

„Doch es bleibt viel zu tun. Wir fordern einen umfassenden
Diskriminierungsschutz weit über die Arbeitswelt hinaus und einen
wirksamen Nationalen Aktionsplan gegen Hasskriminalität. Die Rechte
von trans und nichtbinären Menschen müssen gestärkt, bestehende
Hürden konsequent abgebaut werden. Intergeschlechtliche Kinder und
Jugendliche brauchen endlich Schutz vor medizinisch nicht notwendigen
Eingriffen. Und das längst überfällige Verbot von
Konversionspraktiken darf nicht länger blockiert werden. Es muss klar
sein: Die sexuelle Orientierung und die Geschlechtsidentität müssen
vollständig von diesem Verbot umfasst sein“, unterstreichen
Stögmüller und Schöll-Laussermayer.

„Der Grundstein für die Grünen Andersrum wurde 1996 von Ulrike
Lunacek und Gernot Wartner gelegt. Aus einem engagierten Arbeitskreis
wurde eine bundesweite Organisation, die heute in allen Bundesländern
verankert ist. Diese Strukturen sind gerade in ländlichen Regionen
unverzichtbar, wo Sichtbarkeit oft fehlt und queere Menschen eine
starke Stimme brauchen“, so die Bundessprecher:innen der Grünen
Andersrum Österreich.

Abschließend halten Stögmüller und Schöll-Laussermayer fest: „In
Krisenzeiten zeigt sich, wer Haltung hat. LGBTIQ+-Rechte sind nicht
verhandelbar. Sie müssen immer wieder ins Zentrum politischer
Verantwortung gerückt werden. Unser Dank gilt allen Aktivist:innen
der Grünen Andersrum und den queeren Vereinen. Ohne ihr Engagement
wären viele dieser Fortschritte nicht Realität. Auf die nächsten 30
Jahre Grüne Andersrum: lauter, sichtbarer und entschlossener denn
je.“