Wien (OTS) – Wenn am 17. März Städte rund um den Globus in Grün
erstrahlen, dann
feiert die Welt nicht nur Irlands Nationalfeiertag – sie feiert ein
Gefühl, den Wunsch nach Gemeinschaft, Verbundenheit und Leichtigkeit.
Auch Österreich ist mit dabei – das Riesenrad in Wien sowie die
Bergisel Sprungschanze in Innsbruck erstrahlen dann in grünem Licht.
Der St. Patrick’s Day ist wahrscheinlich der einzige nationale
Feiertag, der weltweit begangen wird. Und er macht sichtbar, wie
stark ein kultureller Funke Menschen aller Herkunft miteinander
verbinden kann.
Zwtl.: Ein globales Fest der Gemeinschaft
Von New York bis Sydney, von Buenos Aires bis Wien – am St.
Patrick’s Day kommen Millionen Menschen zusammen, um zu tanzen, zu
singen und Schulter an Schulter zu feiern. Der Schmelztiegel dieser
Bewegung und die kleinste gemeinsame Keimzelle ist sicherlich der
Pub. Über 6.500 Irish Pubs* gibt es außerhalb der grünen Insel, dazu
kommen rund 7.000 Pubs in Irland und Nordirland selbst. Sie werden an
diesem Tag zu Treffpunkten einer globalen Gemeinschaft. Hier spürt
man, was Irlands große Stärke ist: Offenheit, Gastfreundschaft und
ein ehrlicher, menschlicher Zusammenhalt.
Umhüllt ist dieses Gefühl von der typischen Musik der grünen
Insel. Jeder erkennt sofort deren Rhythmus und geht in ihm auf. Die
verbindende Kraft der Musik und damit auch dieses besonderen Tages
ist sogar wissenschaftlich belegt. Musikforscher Prof. Stefan Kölsch
erklärt: „Musik ermöglicht ein unmittelbares Gefühl von Gemeinschaft.
Wenn sich Melodien wiederholen, können wir einstimmen – wir
synchronisieren unsere Aktivitäten, Emotionen und Kommunikation und
werden Teil eines größeren Ganzen.“
** Gemeinsame Feiermomente wirken wie psychosoziale Werkzeuge:
Sie fördern Resilienz, stärken das Gefühl von Sinn und schenken
positive Energie.
Zwtl.: Grün – die Farbe der Hoffnung
Charakteristisch für den St. Patrick’s Day ist neben dem Gefühl
und der Musik auch eine Farbe. Grün ist mehr als Irlands Symbolfarbe,
grün steht weltweit als Farbe der Hoffnung und des Neuanfangs. Gerade
in einer medial geprägten Welt, die zunehmend von Spaltung,
Unsicherheit und Entfremdung bedroht wird, setzt Irland ein Zeichen
von Lebensfreude, Offenheit und Verbindung. Der St. Patrick’s Day
zeigt: Die Welt sehnt sich nach Momenten, die uns näher
zusammenbringen. Irland steht genau für diese besondere Art von
Begegnung. Sie sind tief verwurzelt im Alltag und im Miteinander der
Menschen. Passend dazu stehen die Feierlichkeiten in diesem Jahr
unter dem Motto „ROOTS“.
Zwtl.: Dublin 2026: Ein Festival der Vielfalt
Das St. Patrick’s Festival in Dublin findet vom 14. bis 17. März
2026 statt. Über 150 Veranstaltungen – darunter Konzerte,
Straßentheater, Comedy, Workshops und inklusive Tanzperformances –
feiern Irlands kulturelle Wurzeln ebenso wie die moderne, kreative
Vielfalt des Landes. Höhepunkt ist die große Parade am 17. März, die
wie jedes Jahr um 12 Uhr am Parnell Square beginnt. Über 3.000
Teilnehmerinnen und Teilnehmer, spektakuläre Festwagen und
internationale Marching Bands machen die Parade zu einem magischen
Mix aus Kunst, Theater und Straßenfestival. Rund eine halbe Million
Besucherinnen und Besucher werden erwartet.
Doch nicht nur in der Hauptstadt wird gefeiert, überall auf der
grünen Insel wird die Gemeinschaft ausgelassen begangen.
Besucherinnen und Besucher sind ausdrücklich erwünscht und werden mit
offenen Armen empfangen.
Wie wäre es beispielsweise mit einer Parade in Cork, in Galway,
in Kilkenny, in Limerick, Waterford, Killarney, Sligo?
Zwtl.: Nordirland: Wo St. Patrick begraben liegt, wird groß gefeiert