Wien (OTS) – Knapp 80 Einreichungen aus ganz Österreich sind für den
Staatspreis
„CliA“ eingegangen. 14 davon stehen nun im Finale. Jetzt ist die
Öffentlichkeit gefragt: Beim Online-Voting kann mitentschieden
werden, wer ausgezeichnet wird. Die Finalisten beschäftigen sich mit
konkreten Folgen des Klimawandels – von Hitzeperioden bis zu
Starkregenereignissen – und zeigen, wie Anpassung vor Ort gelingt und
welche Maßnahmen bereits Wirkung zeigen. Das Voting läuft unter
http://www.staatspreis-anpassung.at/voting . Der Staatspreis wird vom
Umwelt- und Klimaministerium (BMLUK) in Kooperation mit dem Klima-
und Energiefonds verliehen, vom Umweltbundesamt fachlich begleitet
und von der Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative unterstützt.
Der Name „CliA“ steht für „Climate Adaptation“ und soll das
Kernanliegen des Preises verdeutlichen: die Anpassung an die
Auswirkungen des Klimawandels. Vorrangiges Ziel ist es, Menschenleben
zu schützen, die biologische Vielfalt zu erhalten, die
Widerstandsfähigkeit zu stärken und hohe Kosten zu vermeiden.
Umwelt- und Klimaminister Norbert Totschnig : „Es ist eine große
Freude zu sehen, wie viele herausragende Projekte für den Staatspreis
‚CliA‘ eingereicht wurden. Sie zeigen, wie Klimawandelanpassung in
der Praxis gelingt und welchen Nutzen sie für die Menschen vor Ort
hat. Angesichts spürbarer Folgen wie Hitzeperioden und Hochwasser ist
es umso wichtiger, diese Projekte sichtbar zu machen. Mit dem ‚CliA‘
holen wir jene vor den Vorhang, die Verantwortung übernehmen und die
Zukunft ihrer Regionen gestalten. Ich lade Sie herzlich ein, sich am
Online-Voting zu beteiligen.“
Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds Bernd Vogl : „Die
zahlreichen Einreichungen zeigen deutlich, dass die
Klimawandelanpassung in der Öffentlichkeit angekommen ist. Der ‚CliA‘
zeichnet Projekte aus, die mit innovativen Ansätzen Verantwortung für
den Erhalt unserer Lebensqualität übernehmen. Unser Dank gilt auch
unserem Kooperationspartner, der Raiffeisen Nachhaltigkeits-
Initiative, die wesentlich zu dieser Sichtbarkeit beigetragen hat.“
Zwtl.: Die nominierten Projekte im Überblick
Die nominierten Projekte wurden von einer Fachjury aus
zahlreichen Einreichungen ausgewählt. Der „CliA – Österreichischer
Staatspreis für Klimawandelanpassung“ wird in vier Kategorien
vergeben.
In den ersten drei Kategorien werden Maßnahmen und Projekte
ausgezeichnet, die in Gemeinden und Unternehmen langfristig zu einer
wirksamen Anpassung an die Folgen des Klimawandels beitragen und
Fehlanpassungen möglichst vermeiden.
Die endgültige Platzierung der Projekte ergibt sich zu jeweils 50
Prozent aus dem Ergebnis des Online-Votings und der Bewertung durch
die Fachjury.
Für die vierte Kategorie gibt es kein Online-Voting; hier
entscheidet ausschließlich die Fachjury.
In der Kategorie 1 – Hochwasser/Starkregen wurden die drei Projekte
– „SAVE Port of Linz – Hochwasserschutz progressiv & resilient
gedacht“,
– „Aus der Vergangenheit lernen, Ebensees Zukunft schützen –
Hochwasserschutz als Gemeindekonzept“ und
– „Rückhaltebecken Fahrafeld – Hochwasserschutz, Naturraum und
Lebensqualität im Triestingtal“
nominiert.
In der Kategorie 2 – Hitze/Trockenheit stehen fünf Projekte für
das Voting bereit:
– „Grauwassernutzung in der Kauergasse – Resiliente und nachhaltige
Wasserversorgung“,
– „Neugestaltung der Praterstraße – Grün, kühl und lebenswert mitten
in Wien“,
– „WIWA Retzer Land – Mit Wind und Wasser Trockenheit begegnen“,
– „COOLYMP Innsbruck – Klimafitte Platzgestaltung im Olympischen
Dorf“ und
– „Die grüne Wand in Feldkirch – Klimaanpassung sichtbar gemacht“.
In der Kategorie 3 – Klimawandelanpassung in Unternehmen gibt es
drei Nominierungen:
– „Uniklinikum Graz: Dachbegrünung mit System – Gesundheit und
Wohlbefinden im Spital“,
– „BILLA AG: Filialbegrünung – Klimaanpassung und Artenschutz im
Lebensmitteleinzelhandel“ sowie
– „Artenhof: Klimawandelanpassung am Bauernhof – Wasser speichern,
Biodiversität fördern, Betrieb sichern“.
Für die Kategorie 4 – Forschung/Innovative Tools & Methoden
wurden von der Fachjury folgende Projekte nominiert:
– „Urban Heat Equality – Naturbasierte Lösungen gegen urbane Hitze –
mit Blick auf soziale Gerechtigkeit“,
– „Agri-Photovoltaik – Klimaresiliente Obstkulturen und erneuerbare
Energieproduktion“ und
– „AMAS Austrian Multi-hazard Advice Service – Frühwarn- und
Koordinationssystem zur Stärkung der Resilienz gegenüber multiplen
Naturgefahren“.
Weitere Informationen zu den nominierten Projekten finden Sie
unter www.staatspreis-anpassung.at/nominierte-projekte-2026 .
Zwtl.: Online abstimmen bis 5. März
Ab sofort kann bis 5. März unter www.staatspreis-
anpassung.at/voting für die besten Projekte zur Klimawandelanpassung
abgestimmt werden. Jede Stimme entscheidet mit, welche Nominierungen
den Staatspreis erhalten.
Zwtl.: Preise
Für den Gewinner jeder Kategorie stehen 5.000 Euro bereit, der
Zweitplatzierte erhält 3.000 Euro und der Drittplatzierte 1.000 Euro.
Zwtl.: Verleihung
Die Auszeichnung der Siegerprojekte erfolgt im Rahmen einer
feierlichen Veranstaltung am 19. März in Wien.