Sankt Pölten (OTS) – „Die angebliche Personaloffensive des schwarzen
Innenministers ist
eine Mogelpackung zum Quadrat. Große Sprüche, aber keine einzige
zusätzliche Planstelle für die Polizeiinspektionen ( Anm.: wie etwa
in Tulln per einstimmig beschlossener Resolution gefordert ), die
Polizisten haben weniger Freizeit am Wochenende, die Familien der
Beamten leiden mit, unterm Strich drohen vielen Exekutivkräften
Gehaltseinbußen von mehreren Hundert Euro. Und das alles soll sich
positiv auf die Gesundheit unserer Exekutive und somit positiv auf
die Sicherheit unserer Landsleute auswirken?“, wirft FPÖ
Niederösterreich Sicherheitssprecher LAbg. Andreas Bors zur geplanten
Reform des Dienstzeit-Managements (DZM) bei der Polizei auf.
„Und da können Karner und seine Parteisoldaten erzählen was sie
wollen, diese Reform ist einzig dem Sparzwang geschuldet“, stellt
Bors klar und ergänzt: „Aber Millionen Euro für eine App
investieren.“ Die Testphase ist ab dem Frühjahr 2026 für den Bezirk
Gänserndorf und weiteren Bezirken in Österreich geplant, ab 2027
schrittweise der Regelbetrieb.
„Diese Reform ist ein sicherheitspolitischer Bauchfleck, wodurch
der Beruf des Polizisten nicht flexibler, familienfreundlicher und
gesünder, sondern schlicht und einfach unattraktiver wird“, schließt
der freiheitliche Sicherheitssprecher.